#51 - Großformatdruck richtig planen: Die häufigsten Fehler bei großen Projekten

Shownotes

Große Flächen, große Wirkung – aber auch große Herausforderungen

In dieser Folge des Printeriors Podcasts spricht Carolin Staab mit Denise Lang, CEO der Lang & Lang Group, über ein Thema, das oft unterschätzt wird:

👉 Die richtige Planung von Großformatdruck-Projekten.

Denn egal ob:

  • Hotels,
  • Büros,
  • Restaurants,
  • öffentliche Gebäude
  • oder individuelle Interior-Projekte –

große Druckflächen bringen ganz eigene Herausforderungen mit sich.

Gemeinsam sprechen Carolin und Denise darüber:

  • was Digitaldruck eigentlich genau ist,
  • warum Großformatdruck nicht einfach nur „größer drucken“ bedeutet,
  • welche Fehler bei Druckdaten häufig gemacht werden,
  • warum Auflösung, Materialwahl und Logistik entscheidend sind,
  • und weshalb professionelle Planung am Ende Zeit, Geld und Nerven spart.

Außerdem erklärt Denise:

  • wie Motive auf große Flächen aufgeteilt werden,
  • warum nicht jede Datei für große Projekte geeignet ist,
  • welche Rolle Farbmanagement spielt,
  • und warum Kommunikation oft über Erfolg oder Misserfolg eines Projekts entscheidet.

Eine spannende Folge für Architekten, Innenarchitekten, Designer und alle, die mit großformatigen Druckprojekten arbeiten oder arbeiten möchten. 🎨✨

⏱️ Timestamps

00:00 – Intro & Vorstellung von Denise Lang 00:59 – Was ist Digitaldruck überhaupt? 02:31 – Einzelstück oder Großserie: Wo liegt der Unterschied? 04:43 – Die größten Herausforderungen bei Großprojekten 05:13 – Druckdaten, Auflösung & Datenmengen 07:29 – Zeitdruck, Reproduzierbarkeit & Farbmanagement 08:30 – Wie bereitet man Druckdaten richtig vor? 11:35 – Welche Auflösung braucht man wirklich? 13:16 – Wie werden große Motive aufgeteilt? 15:58 – Welche Rolle spielt Design im Großformat? 17:47 – Farbtreue & Farbmanagement bei großen Projekten 19:42 – Logistik-Herausforderungen bei XXL-Projekten 20:05 – Projektmanagement während der Corona-Zeit 24:40 – Worauf kommt es bei der Montage an? 26:17 – Praktische Tipps für erfolgreiche Großformat-Projekte 28:13 – Wann sollte man Experten hinzuziehen? 29:16 – Kontakt & Abschluss

🎧 Fazit der Folge

Großformatdruck beginnt nicht bei der Maschine.

Er beginnt bei: 📐 der richtigen Planung 🎨 den passenden Druckdaten 📦 einer durchdachten Logistik 🛠️ einer professionellen Montage und 🤝 einer guten Kommunikation aller Beteiligten.

Denn am Ende entscheidet nicht die Größe eines Projekts über den Erfolg – sondern die Qualität der Vorbereitung.

📌 Links & Kontakt: ✅ Design4living - Website360 Decoro - WebsiteLang+Lang Group - WebsiteDesign4living - Instagram

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen im Printierius Podcast.

00:00:03: Der Podcast, der deine Räume mit Persönlichkeit füllt!

00:00:06: Mein Name ist Caro ich bin wie immer dein Host und ich freue mich riesig unsere Expertin Denise Lang wieder im Podcast begrüßen zu dürfen.

00:00:13: ihr kennt sie schon sie ist Unternehmerin und CEO der langen und langen Gruppe.

00:00:17: Denise herzlich Willkommen.

00:00:20: Hallo liebe Zuhörer Hallo lieber Caro.

00:00:23: Ja, für alle die jetzt quasi dort zum ersten Mal einschalten möchte ich mich trotzdem kurz vorstellen.

00:00:29: Mein Name ist Denise Lahn.

00:00:31: Für Rezion in dritter Generation unseren Familie und Betrieb in Österreich.

00:00:35: wir produzieren mit Digitaldrucktechnik ganz viele tolle spannende individuelle Materialien hauptsächlich für die Anwendungen der Innenarchitektur.

00:00:47: Ja, ich freue mich, dass du mich wieder mit in den Podcast genommen hast und heute haben wir mal ein sehr technisches aber hoffentlich trotzdem interessantes Thema für euch vorbereitet.

00:00:57: Auf jeden Fall!

00:00:58: Denn es soll heute darum gehen wie man Großformate richtig planen kann.

00:01:04: Und das ist natürlich – ich sag' mal auch eine – ich sage' einmal ein Feld?

00:01:09: Ich glaub', das kann auch nicht.

00:01:10: jeder bedeutet natürlich, da braucht man wirklich Experten.

00:01:15: Und deswegen haben wir Denise heute hier, dass wir genau darüber sprechen wie man das auch richtig macht.

00:01:21: aber Denise die erste Frage an dich ist erstmal was bedeutet eigentlich Digitaldruck?

00:01:26: Also gibt es einen Unterschied zwischen Einzelstücken und Großmengen?

00:01:33: Ja so für alle die wirklich komplett neu auf diesem Gebiet sind der Digitaldruck ist ein Druckverfahren der wirklich, sag ich jetzt mal rein digital basiert.

00:01:44: Das heißt es gibt eine Datei die am Computer gestaltet wird dann mit einer Software auf die Maschine übertragen wird und dort wird's eigentlich so wie jeder vielleicht zu Hause so einen kleinen Bürodrucker hat mit Tonern drinnen eben quasi über diese Tone aus Material drauf gespritzt.

00:02:03: Es gibt keine Siebe mehr sowie beim Siebdruck falls das dem ein oder anderen noch

00:02:08: was

00:02:08: sagt sondern es ist eigentlich ohne irgendeine Druckform, es kommt direkt über den Computer auf die Maschine und wird dann direkt aufs Material aufgetragen.

00:02:20: Das heißt wir können ganz viele verschiedene Oberflächen bedrucken beim Plattenmaterial sehr viel Glas Holz Metalle.

00:02:30: Wenn ich jetzt von Rollenware spreche, dann nehmen wir viel Textilien Tapeten Folien also im Endeffekt sehr viele verschiedene Oberflächen, die man da bedrucken kann.

00:02:43: Der Digitaldruck hat auch noch den Vorteil er ist schnell, er ist flexibel und er ist individualisierbar.

00:02:48: das heißt ich kann für Einzelstücke genauso wie für große Mengen einfach die Motive drucken und habe natürlich so auch eine kostengünstige Technologie im Einsatz.

00:03:00: Ich muss eben keine Siebe vorfertigen die teuer sind in der Herstellung sondern bin sehr flexibel bei der Designwahl und kann eben von kleinen Mengen bis großen Mengen alles bedrucken.

00:03:12: Weil du ja gefragt hast, was ist jetzt da der Unterschied?

00:03:17: Grundsätzlich ist eigentlich kein Unterschied.

00:03:19: Man kann für einen Muster, eine Tür oder ein Stück alles individuell anpassen.

00:03:26: Hab keine Mehrkosten durchs Umrüsten.

00:03:29: Ich

00:03:29: habe eine sehr hohe kreative Freiheit und bin auch, wenn ich nur ein Stück hernehme, trotzdem wirtschaftlich am Ende des Tages.

00:03:37: Großmengen und Serien, den Thema war trotzdem nichts nach.

00:03:40: also ich kann natürlich genauso wie ich ein Stück produziere einfach fünfhundert mal das Gleiche machen.

00:03:47: es kostet mich aber nur marginal mehr wenn ich fünfhundmal das verschiedene mache.

00:03:52: ja Also ich sag mal so, wir machen sehr viele Bauprojekte wo sich dann das Motiv trotzdem unterscheidet.

00:03:59: Jetzt vielleicht nicht immer von Zimmer zu Zimmer aber sage ich mal vom Stockwerk zu Stockwerk oder es gibt Themenzimmer die sich immer wieder einmal wiederholen.

00:04:07: Ich kann mich auch sehr gut an die lokalen Gebenheiten anpassen und Naturmasse nehmen und dann ist vielleicht das Motif überall gleich.

00:04:16: Aber ich habe trotzdem natürlich jedes Zimmer das ein bisschen anders ist einfach weils verortige Gebenheit halt einfach so mitbringen.

00:04:27: Wenn man das jetzt noch mal vielleicht kurz zusammenfasst, dann habe ich halt ein hohes Maß an Individualisierung und Flexibilität mit der Digitaldrucktechnik und es funktioniert sowohl für einzelne Stücke als auch für Großformate oder

00:04:39: Großmengen.".

00:04:40: Die Frage ist ja jetzt – was ist genau die Herausforderung gerade bei so großflächigen Projekten wie bei den Einzelstücken?

00:04:54: welche Datenmengen uns dann erwarten.

00:04:58: Es gibt auch bei den Daten verschiedene Formate, bei Bildern hat man meistens JPEG-TIF oder fertige PDFs die ich dann wahrscheinlich auf große Flächen maskalieren muss.

00:05:13: Das ist halt natürlich je nach der Teilqualität nicht immer ganz so einfach und wenn ich viel hochrechnen muss, habe ich heute natürlich relativ schnell mal ein ganz hohes Datenvolumen das vielleicht in einen oder anderen Server springt oder auch langsam verarbeitet werden kann.

00:05:30: Da muss man aber bis laufpassen, wenn es dann Vektor-Grafik sind, die sind für die Großflächen überhaupt kein Problem weil ich dich im Endeffekt beliebig skalieren kann.

00:05:40: Was sicherlich auch immer ein bisschen ein Thema ist, dass er gleichbleibende Farbqualität über große Flächen, das heißt wenn ich mal tausend, zweitausend und dreitausenden Quadratmeter drucken muss, muss sich schon immer wieder zwischendurch einfach einmal die Farbgebung kontrollieren weil es immer wieder mal sein kann, dass der technisches Gebrechen ist, was irgendwie ausfällt im Gerät und somit dann ein bisschen anders kommen, das sollte man einfach im Hinterkopf behalten und regelmäßig kontrollieren.

00:06:08: Was natürlich auch sehr oft ist wenn ich große Flächen habe, ist das Material sicherlich nicht immer in einem durch.

00:06:14: Das heißt ich hab Teilungen im Material und die muss sich natürlich dann grafisch so aufbereiten dass die Stöße einwandfrei sind.

00:06:24: Ich hab Transport- und Handling also logistische Herausforderungen So wie wir es gehabt haben, auf fünftausend Deckenkassetten betrugten muss.

00:06:34: Das ist dann schon... Da spricht man nicht mehr von einer Palette sondern das sind da ganz viele.

00:06:39: und da muss man sich auch über die Logistik Gedanken machen über Anlieferungen abholen, dass das als reibungslos funktioniert um eben da nicht auf einmal ganz viel Lagerkapazität zu brauchen.

00:06:53: Ja, und was man glaube ich immer hat ist ein gewisser Zeitdruck bei großen Projekten.

00:06:57: Da heißt der Digitaldruck natürlich als solches auch sehr von Vorteil weil er einfach die Zeit gut managen kann.

00:07:06: Wir sind da auch sehr flexibel mit Schichtbetrieben die immer wieder mal eingeführt werden für größere Projekte.

00:07:13: Als Familienbetrieb kann man sich das gut steuern, würde ich sagen und hat immer einen Vorteil gegenüber großen Betrieben die vielleicht dann nicht ganz so flexibel sein können.

00:07:26: Was man immer beachten muss ist eine gewisse Reproduzierbarkeit nach einer Zeit.

00:07:31: Das betrifft aber jetzt große Mengen genauso wie Einzelstücke wenn ich einfach einmal keine Ahnung eine Tür wieder mal tauschen muss oder eine Platte in einer gesamten Wand.

00:07:43: Man muss davon ausgehen, dass sich Materialschargen verändern.

00:07:48: Wir müssen unsere Geräte immer wieder mal nachjustieren im Farbmanagement.

00:07:53: Das heißt das ist schon herausfordernd dann da wieder exakt dieselbe Farbe hinzubekommen.

00:08:00: Das wird auch bei manchen Sachen nicht mehr so hundert Prozent genau funktionieren.

00:08:05: also dessen muss man sich einfach bewusst sein.

00:08:08: Ja ja total Weißt du was ich mir schwierig vorstelle, wenn wir jetzt von so einem großflächigen Projekt ausgehen?

00:08:18: Dass ich das dann so richtig vorbereite.

00:08:20: dass sich sozusagen auch die Auflösung richtig ist, also das es nicht verpixelt ist oder sonst irgendwas.

00:08:27: Wir wissen das ja wenn man so ein kleines Bild, ich sag mal großzieht, das es ja natürlich dann schnell verpixelt sein kann wie bereite ich den so richtige Druckdaten vor?

00:08:37: Dass das wirklich auf großen Flächen gut aussieht.

00:08:42: Zum einen muss man die Größe exakt definieren.

00:08:47: Man muss kennen, wie sich Materialien aufteilen über diese Größe.

00:08:50: Das heißt wo sind die Stöße und Teilungen?

00:08:54: Und dann muss man sich einfach die Bildqualität auf diese Größen anschauen.

00:08:59: Wenn uns der Kunde Daten beistellt, muss er uns auch immer den Maßstab mit dazu angeben indem er die Daten anklickt hat damit wir sinnvoll skalieren können.

00:09:10: was glaube ich auch nicht unwesentlich ist, ist eben ja zu schauen welche Auflösung brauche ich überhaupt.

00:09:19: Man merkt dann Unterschied ob ich jetzt beispielsweise weiche offenbarige Textilien oder Holzplatten bedrücke oder eben komplett glatte Glasplatten oder Metalle weil ich einfach sehe dass die Offen vorigen Materialien die Tinte sehr gut aufnehmen und wenn ich jetzt ein bisschen schlechter Qualität habe, das meistens dann in diesen Strukturen verschwindet.

00:09:45: Auf

00:09:45: einer glatten Oberfläche wie Glas oder Aluverbund sehe ich natürlich dann sofort jede Unschärfe der Datei.

00:09:52: also so kann ich natürlich auch noch mal quasi meine Druckdaten steuern.

00:10:00: Grundsätzlich ist natürlich so, alles was Vektor-Daten sind auf große Flächen.

00:10:05: Damit tue ich mir nur einen Gefallen aber jeder weiß dass Vektoren irgendwo auch an die Grenzen stößen was jetzt die Optik betrifft oder den Geschmack betrifgt und manchmal möchte ich halt einfach Bilder verwerten.

00:10:16: dann muss ich mich heute mit der Auflesung spielen.

00:10:20: es gibt mittlerweile ganz tolle KI gestützte Programme die ihnen helfen da die Qualität ein bisschen besser einen Schuss zu kriegen.

00:10:28: man kann oder man sollte die Auflösung der Datei in jeweiligen Betrachtungsabstand bewerten.

00:10:36: Das heißt, logischerweise wenn wir auf vier Größe bemustern dann schaue ich mir das immer relativ nah natürlich an.

00:10:45: ja sehr oft reden spricht mal bei großen Flächen gerade ins große Wandbilder sind oder decken Flächen aber meistens mit einem Abstand von zwei drei Meter mindestens.

00:10:55: Das heißt, selbst wenn die Datei jetzt, wenn ich so vor meine Nase hab nicht hundertprozentig Ideales kann es eben für meine Anwendung aber eigentlich trotzdem ausreichen.

00:11:06: Also das sollte man halt einfach surreal wie möglich bewerten.

00:11:12: Verstehe, verstehe ja, das macht natürlich Sinn!

00:11:15: Wie ändert sich die Auflösungen bei den verschiedenen Formaten?

00:11:18: Muss ich da irgendwas beachten?

00:11:20: Ganz wichtig glaube ich ist dass man die Dateien immer aufs Endformat richtig betrachtet.

00:11:26: Sehr oft passiert es uns, dass der Kunde Daten zur Verfügung stellt, sage ich jetzt mal für einen Wand von dreimal drei Meter dann ist die Datei, die er eingerichtet hat aber mit dreihundert DPI nur in dreißigmal dreißzig Zentimeter super und eben nicht mehr auf die große Fläche.

00:11:44: Das heißt man muss die Dateien immer im richtigen Format dann in der Auflösung bewerten und eben Und so kann es eben sein, dass sich die Auflösung verändert.

00:11:55: Wenn ich sie dann ins richtige Format bringe und da war dann nicht mehr ausreichend ist.

00:12:01: Umgekehrterweise brauche ich jetzt auch nicht immer drei hundert DPI.

00:12:05: So wie wir gerade gesprochen haben für manche Materialien genügt, wenn's deutlich weniger ist und eben oft auch für große Flächen, wenn der Betrachtungsabstand einfach so viel größer oder weiter weg ist.

00:12:16: Da kann es auch sein, das ich mit fünfzig bis hundertfünfzig DPI auskomme Und dann verzichte ich natürlich auch gerne auf eine hohe Auflösung, warum?

00:12:24: Weil eine hoche Auflöse oft eben mit großer Datenmenge einhergeht

00:12:29: und

00:12:30: die vielleicht für die Produktion wieder nicht ganz so förderlich ist.

00:12:33: Also es ist immer so ein bisschen ein Kraftakt, die Balance zu finden da im Zwischen Datenmenge- und Qualität.

00:12:39: aber deshalb gibt's ja auch uns sag' ich jetzt mal wo diese Kopfweh bei unseren Leuten oder bei mir landen und eben nicht bei unsere Gründen.

00:12:47: Ja verstehe, verstehe!

00:12:50: Denis weiß, was ich mich schon immer mal gefragt habe.

00:12:52: Wie funktioniert das eigentlich?

00:12:54: Wenn ich jetzt ... Ich sag mal über eine... Keine Ahnung!

00:12:57: fünf mal, drei Mal drei große Wand irgendwie ein riesige, wenn es in der Tapete ist oder Bild oder was auch immer das gedruckt haben möchte.

00:13:08: So etwas gibt's ja oder?

00:13:10: ich meine solche großen Maschinen gibt es bestimmt irgendwo aber das ist wahrscheinlich nicht die Norm dass man solche großen maschinen hat.

00:13:16: wie funktioniert denn die Aufteilung der Motive?

00:13:20: In einzelnen Druckbahnen oder Platten?

00:13:25: Ganz wichtig ist, dass wir eben das Gesamtformat weiß.

00:13:29: Wir würden uns dann im Endeffekt für dieses Gesamtformat meistens ein Indy sein, Datei erstellen und dann muss man natürlich wissen welches Material wird verwendet.

00:13:40: Also eben genau das Material weil es gibt verschiedene Tabetenbreiten beispielsweise.

00:13:47: oder man muss die Teilungen in Platten definieren je nach Verschnitt, je nach Logistik sag ich jetzt mal vor Ort also welche Größe bringe ich noch in einen Lift rein zum Beispiel?

00:13:59: Also danach richtet sich das, muss ich genau wissen.

00:14:02: Und dann lege ich im Endeffekt das Motiv darüber ob die Teilung definiert und dann wird für jede einzelne Platte im Endefekt der Teil daraus rausgespeichert und habe somit sichergestellt dass die Überlappungen oder die Stöße im Endefeld gut passen.

00:14:21: Ich muss noch berücksichtigen wie soll ich sagen, materialechnische Besonderheiten.

00:14:27: Also wenn wir beispielsweise von Spannrahmen entsprechen dann brauche ich da immer noch einen Überfüller für eine Gummilibbe.

00:14:33: Das heißt das Bild muss rund um die Datei nochmal ein Zentimeter größer sein.

00:14:40: oder bei Keilrahmenbildern wo ich im Endeffekt an Leinen um ein Holz rumspanne.

00:14:45: Muss ich ja auch zum Sichtmaß so nennen wir das noch was dazugeben.

00:14:52: Diese Parameter muss man einfach berücksichtigen und dann kann man es aufteilen auf verschiedene Bilder, auf verschiedene Platten, auf verschiedenen Tapetenbahnen.

00:15:00: Und was ich mir gar nicht vergessen darf ist sage ich jetzt mal die Anordnung des Ganzen.

00:15:06: also ich muss ja an Monteur oder dem Kunden auch irgendwie sagen wie er es reinmuss.

00:15:10: das heißt ich muss die Dinge am besten durchnummerieren.

00:15:13: Da gibt es von uns auch immer dann eine Ansicht, wo das drauf ist.

00:15:17: Damit man einfach dann vor Ort nicht hergehen muss und sich die einzelnen Puzzleteile zusammensuchen muss.

00:15:24: Ja, das macht natürlich Sinn!

00:15:27: Ja, Sparzeit!

00:15:30: Auf jeden Fall!

00:15:32: Ja, vor allem meistens ist ja derjenige, der das Ganze, ich sag mal, druckt beziehungsweise die Dateien vorbereitet und so.

00:15:38: Nicht derjenig, der erst dann montiert.

00:15:40: von dem her ist es dann natürlich hier gut wenn das schön vorbereitet ist.

00:15:45: Verstehe ich?

00:15:47: Wie ist das?

00:15:47: Welche Rolle spielt denn das Design bei so großformatigen Anwendungen?

00:15:52: Ist das genauso wie bei kleinen oder muss man da auch irgendwas beachten?

00:15:58: Naja sagen wir so unterschiedlich.

00:15:59: sicher bei großflächigen Anwendungen werden womöglich gewisse Details verloren gehen.

00:16:06: Also wenn ich da von Deckenflächen oder Wandflächen spreche, die keine Ahnung... ...fünfzehn, zwanzig, dreißig Meter mal drei vier Meter sind dann ist das schon wirklich Fläche und dann muss es einfach aus der Distanz wirken, weil ich nicht an lauter kleinen Schriften drauf habe.

00:16:22: Ist das vielleicht nicht mehr ganz so optimal?

00:16:25: Das heißt dass Design beeinflusst das Ganze natürlich dann schon so schon sehr stark oder umgekehrterweise die Anwendung des Designs.

00:16:37: Also es muss das Ganze auch optisch gut aufnehmen und je nachdem welches Material, dass ich dann da noch verwende ist es nochmal umso entscheidender.

00:16:46: wenn ich da jetzt beispielsweise an unsere Holzwolleplatten denke.

00:16:50: Die sind sehr grob in der Struktur und wenn ich dann laut der feine kleine viele krane Dinge darauf drucken, werde ich einfach schlichtweg nicht sehen.

00:17:00: Umgekehrterweise, wenn ich jetzt ein Einzelstück gedenke.

00:17:04: Dann

00:17:05: kann ich natürlich wieder sehr gut ins Detail gehen ja?

00:17:09: Weil ich das einfach auch näher betrachte und detailreicher mir anschaue.

00:17:14: Das muss dann nicht ganz so viel verzeihen, sag' ich mal.

00:17:17: Ja auf jeden Fall!

00:17:20: Wie ist es mit den Farben?

00:17:22: Kann ich da irgendwie sicherstellen dass die auch konsistent bleiben?

00:17:30: Ja, das ist auch das was im Endeffekt immer wieder bei uns im Haus zum Beispiel passieren muss.

00:17:35: Ist die gewisse Profilierung und Kaliberierung der Geräte.

00:17:39: Das stellt einfach sicher dass diese Dinge für eine gewisse Zeit konsistent bleiben.

00:17:45: ich glaube ganz wichtig ist auch immer dass man Testdruck gemacht und Andrucke die der Kundes zur Freigabe sieht weil wir wissen alle Farbe es nicht gleich Farbe.

00:17:57: Es gibt Ralfarben, Pantonefarben, NCS-Farben.

00:18:02: Jede Farbe schaut auf jeden Material anders aus.

00:18:04: Ich habe Lichteinflüsse, wenn ich es mir im Tageslicht anschaue oder in einem dunkleren Eck kommt die Farbe anders.

00:18:11: Wenn ich spiegelnde Oberflächen habe,

00:18:13: kommt

00:18:13: das Licht noch mit dazu.

00:18:15: Also ich glaube, dass sind einfach einmal diese ganzen Betrachtungen, die ganz wichtig sind und das muss sich einfach einmal wissen wo das hinkommt, auf welches Material das kommt.

00:18:28: dann entsprechend Bemustern am besten unter den richtigen Gegebenheiten die Farbe aussuchen und der Rest ist im Endeffekt unsere Aufgabe, dass wir diese einheitliche Produktion sicherstellen.

00:18:40: Dass man schaut das es die gleiche Charge vom Material ist, derselbe Maschine.

00:18:45: Wir bemühen uns immer unsere Jobs dann so kurz geht leicht durch zu drucken also dass man keine Unterbrechungen hat produktionsseitig.

00:18:54: dann kann eigentlich auch nichts schiefgehen.

00:18:57: Wir behalten uns gerne, rückstellen muss da für uns falls mal was nachgedruckt werden muss gerade bei großen Mengen damit man einfach sicherstellt dass die Farbgebung dieselbe ist oder so gut wie es geht die dieselbe wieder sein kann.

00:19:12: Ja, auf jeden Fall.

00:19:13: Auf jeden Fall.

00:19:15: was ich mir auch noch schwierig oder herausfordernd vorstelle ist dass man die logistischen Gegebenheiten bei so wirklich großen großflächigen Projekten da kannst du mir bestimmt auch mal so die eine oder andere Geschichte erzählen?

00:19:30: Oder was da so die Herausforderungen sind, was ihr schon hattet?

00:19:36: Ich sage mal so bestes Beispiel ist irgendwo für mich dann leider Gottes die Coronazeit gewesen weil oder gerade der Beginn wir natürlich da

00:19:47: ein

00:19:47: Großprojekt in Wien gearbeitet haben, wo man im Endeffekt für dreihundert Zimmer die ganzen aller Verbundplatten gedruckt haben.

00:19:56: Für die Duschen also das waren dann in Summe schon über tausend Platten und das ist ja alles dann irgendwo Lagerkapazität die du brauchst.

00:20:07: oder man muss es gut einteilen dass die Monteure auf der Baustelle immer gut versorgt sind, aber eben auch auf der Baustelle nicht so viel lagert und umgekehrterweise im Haus eigentlich nicht zu viel Lagerplatz beansprucht wird.

00:20:21: Weil man eben auch mehrere Projekte hat gleichzeitig laufen.

00:20:24: ja dann war es halt so dass plötzlich von heute auf morgen niemand mehr auf die Baustellen durfte Von Corona und gleichzeitig weiter produziert Ja und dann stapeln sich halt schon mal die Paletten oder die Kisten und wenn auch dann keiner weiß wie es weitergeht.

00:20:44: Das war halt dann einmal kein unbedingt guter Zeitpunkt, sage ich jetzt mal weil sie eben nicht die einzige Baustelle war was dann so gewesen ist.

00:20:55: Und ja dann stehst du heute einfach mit ganz vielen verschiedenen fertigen Produkten da und kannst hier wir aus verschiedensten Gründen nicht ausliefern.

00:21:05: Also das sind natürlich dann so gewisse logistische Herausforderungen.

00:21:09: Auf der Baustelle kannst du es auch nicht einlagern, weil du meistens nie Platz von so Designprodukten sprichst und möchtest du das auch nicht, weil einfach dazu viele grobe Fehler passieren können.

00:21:22: Ja was immer wieder mal natürlich auch passiert ist dass ein Gewerk ausfällt oder dein Vorgänger eben nicht so schnell ist wie du's gerne hättest oder brauchen würdest.

00:21:33: Also das sind schon immer wieder Themen, die uns natürlich täglich begleiten.

00:21:36: Ungekehrterweise beim Transport kann auch immer was passieren.

00:21:40: Verpackung und Schutz ist ganz wichtig!

00:21:42: Wir liefern auch immer viel über See.

00:21:45: Das heißt wenn so mal ein few six acht Wochen am Schiff ist muss es sehtaglich verpackt sein Es kann im Zoll hängen bleiben.

00:21:55: Ganz viele verschiedene Dinge passieren.

00:21:56: wir haben auch Ja, eigentlich war auch zur Corona-Zeit damals für Hotel Marriott Hotel in der Nangen Vietnam bei uns über tausend Platten produziert.

00:22:11: Die wurden dann bei uns quasi noch abgeholt und sind eben dort eigentlich erst im Jänner Februar zwanzigzwanzig angekommen mit dem Schiff und wurden dann erstmal mehrere Monate dort im Hotel eingelagert weil eigentlich dort auch niemand auf der Baustelle gearbeitet hat.

00:22:28: Ach

00:22:29: krass!

00:22:30: Okay, spannend.

00:22:32: Das war sicherlich für unseren Kunden auch nicht so toll da die ganzen Materialien für sein Objekt gekommen sind einlagern zu müssen weil er eben auch keine Leute auf der Baustelle hatte.

00:22:42: Wahnsinn ja klar das ist natürlich auch so.

00:22:44: Dinge an die denkt man erst mal also ich würde daran erstmal nicht denken klar Die die man natürlich super beachten muss genau und wenn du solche Situationen hast wie Corona Da steckst du halt nicht drin, ne?

00:22:57: Und dann musst du halt erst mal gucken, okay wie löse ich das denn jetzt mit meinem Logistikproblem hier.

00:23:02: Wo bringe ich die Sachen unter?

00:23:04: Wie können wir die montieren?

00:23:05: und wie du schon gesagt hast auf der Baustelle beispielsweise möchtest du es jetzt auch nicht unbedingt irgendwie stehen haben, auch Witterung oder so.

00:23:11: also ist ja auch wieder was Ja... Das sind echte Herausforderungen Denise!

00:23:19: Genau!

00:23:20: Man merkt es einfach, wir arbeiten jetzt auch wieder an einem Projekt.

00:23:24: da ist einfach Der Fliesenleger, der vor uns natürlich Fliesen verlegen muss.

00:23:29: Und da anfängst du ja eben so langsam weil der Designer da mega tolle Fliesen irgendwo als Designprodukt in Italien bestellt hat und wahrscheinlich vergessen wurde die zu bestellen oder ich weiß nicht wieso.

00:23:43: jedenfalls sind immer noch nicht da und das Hotel sperrt aber im Sommer auf und im Endeffekt müssen wir jetzt schon Naturmaster nehmen obwohl keine Fliesen da sind.

00:23:53: Also das sind dann, sag ich jetzt mal, gibt immer unterschiedlichste Herausforderungen für diese großen Projekte.

00:24:01: Ja auf jeden Fall.

00:24:03: Auf jeden Fall!

00:24:04: Das ist... Ich glaube es wird nie langweilig oder?

00:24:07: Mit Sicherheit nicht nein.

00:24:10: Okay spannend.

00:24:12: Lass uns mal genau bei der Montage bleiben.

00:24:14: und zwar was muss sich denn gerade bei so einer Montage bei diesen großformatigen Drucken wirklich beachten?

00:24:24: Also ich sage mal so, egal ob groß oder klein Format was immer wichtig ist der Vorbereitung vom Untergrund.

00:24:29: Der muss einfach dem Material entsprechend erfolgt sein.

00:24:33: Egal ob ich jetzt im Badezimmerbereich bin und an Dichtanstrich brauche, der vorbereitet sein muss oder wenn ich von der Betenspreche die ihm verspachtelt werden sollten die Wände und Tiefen grundiert.

00:24:47: Das habe ich immer.

00:24:48: aber gerade bei großformatigen Geschichten oder großflächigen Projekten ist, glaube ich auch die Reihenfolge der Montage.

00:24:56: Ganz wichtig mit welchem Zimmer fängt man an?

00:24:59: Von

00:24:59: oben nach unten von unten nach oben damit einfach diese Logistik, von der wir eben gerade auch schon gesprochen haben, einfach richtig oder richtig vorbereitet werden kann was sich immer noch bis gewisse Maßen des Fugenbilder oder die Übergänge, die sauber sein müssen, gerade wenn mehrere Platten- oder Tapetenstöße aneinander gereizt sind weil schlussendlich einfach diese Qualität der Verlegung unglaublich auf die Qualität des Gesamtergebnisses einwirkt.

00:25:25: Also man sollte da auch mit professionellen Trupps arbeiten und ja, die Experten ranlassen an das Material.

00:25:35: also wir arbeiten dann mit sehr vielen Partnern zusammen, die uns da seit Jahren gut unterstützen damit es einfach auch optisch dann entsprechend dieses Ergebnis bringt dass man sich erwartet

00:25:48: Ja, das denke ich auch.

00:25:50: Deniz was ist denn wenn gerade jemand diesen Podcast hört und ich sage mal, sich vielleicht daran trauen möchte.

00:26:00: Aber noch so ein bisschen Tipps braucht?

00:26:01: hast du da was?

00:26:05: Ja, ich glaube, was man jetzt gerade schon raus gehört hat ist so ein bisserl frühzeitig planen macht sie weil einfach ja Materialmengen haben Vorlaufzeiten das ist egal ob man es jetzt im Nachgangskatal bedruckt oder andere Fertigungstechniken noch hat.

00:26:25: Ein Fliesenleger muss rechtzeitig seine Fliesen bestellen.

00:26:28: Wir müssen rechtzeitig unsere Grundmaterialien bestellen können, um einfach pünktlich dann auch liefern zu können und ich glaube man sollte eben auch diese Zeit die man für das Bedrucken braucht usw.

00:26:40: gar nicht unterschätzen weil wir es am Ende des Tages ja auch mit Qualität haben möchte unbedingt immer mit echten Mustern arbeiten.

00:26:51: Ganz wichtig ist das Design in der richtigen Skalierung auf dem Material zu probieren, damit die Auflösung passt.

00:26:59: Und nicht glauben dass wenn ich einen kleineren Ausschnitt nehme den, den ich unterskaliere, dass danach auch einer großen Fläche gut aussieht.

00:27:07: Kommunikation glaube ich ist heutzutage ein großer Schlüssel zum Erfolg weil einfach in meinen Augen wieder viel zu wenig kommuniziert wird.

00:27:17: Man

00:27:17: kommt darauf grübere Fehler rechtzeitig drauf, wenn

00:27:20: man

00:27:21: miteinander spricht und eben nicht nur Dinge per E-Mail hin und her schickt.

00:27:28: Ja und die Daten glaube ich, wenn wir es nicht selber kann oder sich nicht darüber traut einfach auch an Experten machen lassen da hat man dann schon sehr viel gewonnen was das Ergebnis betrifft oder die Qualität im Gesamtergebnis betrifgt.

00:27:45: ja auf jeden Fall Denise, was ist denn wenn ich jetzt gerade diese Folge höre und sage okay das muss man so viele Dinge beachten?

00:27:54: Da gibt es so viele Herausforderungen.

00:27:56: Ich möchte da doch lieber vielleicht den Profi ranlassen und brauche da wahrscheinlich noch ein bisschen mehr Hilfe als gedacht.

00:28:04: Wo finde ich euch denn?

00:28:07: Ja am besten findest du uns indem du uns persönlich besuchst.

00:28:11: Ich glaube das ist am einfachsten.

00:28:14: wir sind in Leonding zu Hause das ist bei Linz haben da unseren Schauraum und unsere Produktion, wo man sich auch Dinge live anschauen kann oder mit unserem Grafikteam einfach ein bisschen herum experimentieren kann.

00:28:26: Wenn das nicht ganz so einfach ist, weil man einfach nicht in der Nähe ist dann kann man das Ganze natürlich auch über Teams- oder Telefon versuchen.

00:28:36: Und sonst sind wir unsere sozialen Netzwerke, E-Mail-Telefone was auch immer einfach keine Scheu haben.

00:28:43: einmal anrufen, eine Mail schreiben, eine Nachricht schreiben.

00:28:47: Ein Schritt weiter.

00:28:50: Geht auch ganz einfach um... Und um es euch noch einfacher zu machen, werden wir natürlich wie immer hier in den Show Notes alle Links von Denise und ihrem Team verlinken.

00:28:59: Dann seid ihr – wie ihr gerade schon gehört habt mit einem Anruf oder einem Klick oder einer E-Mail oder wie auch immer direkt bei ihrem Team!

00:29:08: Und ihr könnt alle eure Fragen stellen, ihr könnt einfach mal ein bisschen stöbern, ihr können gucken was euch gefällt und vielleicht auch einfach mal einen kostenloses Beratungsgespräch ausmachen.

00:29:17: Und falls du das Ganze gerade hier auf YouTube Streams natürlich Box alles ist verlinkt, keine Scheu haben oder einfach mal in Leon Ding vorbeischauen und euch den tollen Schauraum angucken.

00:29:28: Denise ich sage danke für die tolle Folge und ich freue mich auch schon auf unsere nächsten!

00:29:32: Die werden nämlich richtig spannend.

00:29:35: Danke liebe Caro, danke liebe Zuhörer.

00:29:38: Ich freue mich dass ihr alle zugehört habt und mit dabei warts und ja ich glaube uns erwarten noch ein paar interessante spannende Themen also definitiv dran bleiben.

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