#45 - Rendering vs. Realität – Warum Visualisierungen täuschen können
Shownotes
In dieser Folge des Printeriors Podcasts spricht Carolin Staab mit Interior-Expertin Denise Lang über ein Thema, das in der Design- und Architekturwelt oft unterschätzt wird: der Unterschied zwischen Rendering und Realität.
Renderings sind ein wichtiges Tool, um Ideen sichtbar zu machen – doch sie zeigen oft eine perfekte Welt, die so in der Realität nicht existiert. Licht, Farben, Materialien und Proportionen wirken im echten Raum häufig ganz anders.
In dieser Episode erfährst du: – was ein Rendering wirklich ist – warum Visualisierungen oft „zu perfekt“ sind – welche Rolle Licht, Materialien und Farben spielen – warum Muster & Proportionen häufig falsch eingeschätzt werden – wie du realistische Ergebnisse erzielst
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über:
– Was genau ein Rendering ist – Warum Visualisierungen emotionaler als realistisch sind – Licht als entscheidender Faktor im Raum – Unterschiede zwischen RGB (Bildschirm) & CMYK (Produktion) – Warum Materialien im echten Raum anders wirken – Die Bedeutung von Haptik und Oberfläche – Warum Farben je nach Material komplett unterschiedlich aussehen – Typische Fehler bei Mustern und Skalierung – Warum Proportionen oft falsch eingeschätzt werden – Der Unterschied zwischen Bildschirm und realem Raumgefühl – Warum Moodboards und Muster unverzichtbar sind – Die Bedeutung von echten Materialmustern – Warum Renderings nie 100 % Realität sein können – Wie du dein Projekt trotzdem realistisch planst
Timestamps
00:00 Intro 00:02 Begrüßung & Vorstellung von Denise Lang 01:13 Was ist ein Rendering? 02:51 Warum Renderings oft „perfekter“ wirken 04:06 Die Rolle von Licht im Raum 05:23 Farbwirkung in Rendering vs. Realität 06:51 Einfluss von Materialien auf Farben 08:09 Haptik vs. Optik – was im Rendering fehlt 10:39 Proportionen & Größen richtig einschätzen 11:14 Probleme mit Mustern & Skalierung 12:49 Warum Oberflächen oft zu glatt wirken 14:02 Kanten, Übergänge & Details 15:22 Wie wird ein Rendering realistischer? 17:36 Fazit: Rendering + Realität kombinieren 19:08 Wichtigster Tipp für dein Projekt 19:43 Kontaktmöglichkeiten zu Denise
📌 Links & Kontakt: ✅ Design4living - Website ✅ 360 Decoro - Website ✅ Lang+Lang Group - Website ✅ Design4living - Instagram
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Printierius Podcast.
00:00:03: Der Podcast, der deine Räume mit Persönlichkeit füllt!
00:00:06: Mein Name ist Caro ich bin immer dein Host und ich freue mich riesig heute Expertin Denise Lang wieder bei unserem Podcast begrüßen zu dürfen.
00:00:12: ihr kennt sich schon sie ist Unternehmerin und CEO der langen und langen Gruppe.
00:00:17: Herzlich Willkommen liebe Denise!
00:00:19: Hallo Caro, hallo liebe Zuhörer.
00:00:22: schön dass ich auch wieder mit dabei sein darf heute.
00:00:25: mein Name ist Denise Lang komme aus Oberösterreich wie man wahrscheinlich auch im Dialekt ein bisschen hört.
00:00:33: Ja, ich führe ein Unternehmen das mit digital bedruckte Oberflächen räume individuell gestalten kann.
00:00:40: Das bedeutet wir können mittels Digitaldrucktechnologie auf Glas, Holz, Stoffe und Tapeten auf ganz viele Materialien jedes Motiv drucken Ja und sind jetzt eigentlich schon einige Jahre in der Hotellerie, in der Gastronomie, im Büro, Immobilien, in Krankenhäusern oder Kindergärten.
00:01:00: Also überall dort wo man ein bisschen einen individuellen Anspruch hat erfolgreich unterwegs.
00:01:05: und ja schön dass ich im Podcast wieder mit dabei sein darf.
00:01:10: Wir haben heute auch ein ganz spannendes Thema wieder für euch vorbereitet.
00:01:13: Und zwar geht es heute um das Thema Rendering und Realität, und zwar was täuscht bei Visualisierungen?
00:01:21: Das ist ja so ein Thema, was ja ich sage erstmal total wichtig ist, so Renderings, um das für die Kunden schön darzustellen zu visualisieren wie das Endergebnis aussieht.
00:01:33: Ich denke... dass es da vielleicht so ein paar, ich sag mir nicht die Problemchen aber Herausforderungen gibt und darüber sprechen wir heute so ein bisschen.
00:01:42: Und Dennis vielleicht mag sie erst mal ganz kurz erklären was überhaupt Renderings sind?
00:01:49: Ein Rendering bezieht sich oder hat die Basis quasi in meisten Sinne einer DWG-Zeichnung von einer Räumlichkeit wo einfach dann... dargestellt sind.
00:02:00: Wo sind Wände, wo sind Fenster?
00:02:02: Wo sind Türen?
00:02:03: Wo ist Möbel?
00:02:05: Ich sage jetzt mal einfach den Raum als solches und das Rändering ist dann im Endeffekt die visualisierte Form davon, die auch drei D-Daten dargestellt ist, wo man einfach den Raum sehen kann... und sich ein besseres Bild davon machen kann, wie er dann vielleicht fertiger mal ausschaut.
00:02:23: Also wenn man da beispielsweise eine Hotelzimmer nimmt, dann sieht man in einem Rändering schon welcher Teppich wäre geplant, welche Vorhänge, welches Bettkopfteil, welchen Bett, wie sieht die Wand dahinter aus?
00:02:37: Wie sieht das Badezimmer aus?
00:02:39: Das dient eigentlich dazu einen Endkunden zu zeigen, welche Idee man für diese Räumlichkeit konkret hat.
00:02:49: Jetzt kommen wir zu den Herausforderungen.
00:02:51: Und zwar würde ich gerne von dir wissen, warum ich sage mal so Visualisierungen oft ein bisschen perfekter aussehen als die Realität?
00:03:00: Also sag mal so wenn man mit Leuten arbeitet, die wirklich gut rennen können dann hat man natürlich dort perfekte Lichtstimmung, sage ich jetzt mal hell freundlich ideal.
00:03:12: Man weiß nicht, hat das Hotelzimmer beispielsweise dann überhaupt so ein Lichtenfall in der Realität.
00:03:18: Das heißt im Rendering ist es alles sehr perfekt.
00:03:21: Man sieht natürlich auch bei den Materialien die dann verwendet werden für den Teppich oder für die Möbel keine Alterungsausscheinungen oder keine Unreinheiten da drinnen... Bisschen kitschig sage ich jetzt mal meistens dargestellt.
00:03:36: Man sieht selten irgendwelche Fugenkanten oder andere Toleranzen, die ich natürlich dann hab wenn ich auf der Baustelle bin.
00:03:42: ja man sieht das nicht ist die Wand gerade oder ungerade.
00:03:48: Ja man hat einfach zum Ziel bei dieser Visualisierung dass man Emotionen verkauft?
00:03:56: Ja auf jeden Fall.
00:03:58: ich denke auch.
00:03:59: Du hast gerade Licht angesprochen.
00:04:00: Ist denn Licht wirklich so ein großer Faktor dabei?
00:04:05: Vor allem, es bleibt halt gleichmäßig und weich.
00:04:08: Man hat jetzt nicht ein wechselndes Tageslicht von der Realität oder gewisse Reflektionen.
00:04:20: Wenn man dann im Raum tatsächlich ist in dieser Realität, dann hat man vielleicht bei dem einen oder anderen Raum etwas mehr künstliches Licht wie beim anderen.
00:04:29: Und das verändert ja trotzdem noch mal den Look.
00:04:31: also... Es entscheidet dann sehr stark über die Gesamtwirkung und somit sagen wir immer egal aus welcher Perspektive man kommt, einfach um Musterzimmern nicht drum herum.
00:04:42: Weil sie anders ausschauen werden wie in der Visualisierung weil sie, sage ich jetzt mal ja jede Materialität auch irgendwo einen eigenen Charakter in der Optik hat.
00:04:52: Nicht nur in der Haptik sondern in der optik und beides gemeinsam ist aber eigentlich ganz ausschlaggebend und essentiell für die Visualisierung.
00:05:02: Ja, ich glaube Licht verändert ja auch stark die Farben.
00:05:06: Da haben wir schon mal eine Folge drüber gemacht wirklich über Licht und die Wärme des Lichts und wie das wirklich Farben komplett anders noch wirken lassen kann.
00:05:17: Genau.
00:05:21: Warum wirkenden Farben im Rennring?
00:05:23: Ich sage oft ganz anders als im fertigen Raum.
00:05:26: Das ist wahrscheinlich genau das Thema.
00:05:29: Zum einen verändert nämlich natürlich Licht ganz klar die Wahrnehmung und dann habe ich natürlich die jeweilige Materialität, die die Farbwirkungen auch mitbringt.
00:05:43: habe ich jetzt zum Beispiel den selben Roton auf Holz und auf Glas.
00:05:47: Auf Holz ist er natürlich total warm, wird in die Oberfläche einschmilzen.
00:05:51: sage ich erst mal auf Glas bleibt der Hardwell auf der Oberflächen bleibt dann hab' ich vielleicht noch die Spiegelung mit dazu.
00:05:57: das sind so Dinge die ich dann in einen fertigen Raum natürlich perfekt unterscheiden kann.
00:06:01: im Ränderring würde ich mir wahrscheinlich da eher ein bisschen schwer tun.
00:06:06: man hat alleine von der Verabgebung her.
00:06:09: Gerade wenn man jetzt sagt, wir druckt dann auch Tabletendigital.
00:06:12: Dann haben wir in der Produktion fertigen wir mit Smic-Farben also sie im YK und da gestellt ein bisschen wird es halt meistens in RGB Modus.
00:06:21: ja Auch das ist natürlich dann ein bissel Unterschied.
00:06:26: Und was man glaube ich auch gar nicht vergessen darf Ist einfach die gesamte Umgebung Die immer mitwirkt.
00:06:33: Das kann ich in einer Visualisierung gar nicht so ideal darstellen.
00:06:38: Ja, total.
00:06:40: Das ist ja gerade das Material auch schon angesprochen.
00:06:43: Wie beeinflusst es natürlich auch die Wirkung des Designs?
00:06:49: Das beeinflußt immer die Wirkung weil einfach die gesamten Oberflächen ja total unterschiedlich sind.
00:06:54: Sind sie matz, sind sie glänzend, sind sich strukturiert und sind sie glad... Das jeweilige Saugverhalten, wie wir jetzt vorhin gerade gesprochen haben von Holz verändert die Farbeintensität oder auch bei Stoffen oder bei Akustikflies überall wo es offene Poren gibt.
00:07:13: Da saugt sich die Farben richtig in die Oberfläche rein und wird harmonisch als was an der Oberflächen bleibt.
00:07:19: für glatte harte Flächen, ich sage immer metalle Glas usw.
00:07:25: da bleiben die Farben relativ satt und intensiv, also das muss man einfach auch wissen.
00:07:30: Und wir bemustern immer gerne ganz viel und auch gerne verschiedene Materialien wenn man eben noch nicht weiß was man will weil es einfach ganz was anderes ist wie wenn ich jetzt an der Di am Computer mal anschaue.
00:07:44: Das muss man fühlen können.
00:07:46: Man spürt oder sieht die Reflexionen dann die man unterschätzt am Computer.
00:07:52: Es fehlt natürlich die Haptik komplett im Rändering ein bisschen aus Struktur, kann ich vielleicht erkennen von einem Möbelstoff.
00:07:58: Aber spüren kann nichts nicht und somit bin ich irgendwo bei fünfzig Prozent von der Wirkung angelangt.
00:08:05: Ja
00:08:07: ja
00:08:07: ist perfekt für das Abstecken von einem Konzept um einfach einmal zu wissen was es möglich.
00:08:14: Aber spätestens dann oder man macht vielleicht zeitgleich einfach ein kleines Mutboard, dass man das was man sieht auch irgendwo begreifen kann mit Materialien.
00:08:23: Das ist ja auch ein sehr gängiger Weg.
00:08:26: Ja, das stimmt auf jeden Fall.
00:08:27: Wir haben glaube ich auch schon mal eine Folge über Mutboards gemacht wie man sowas auch richtig macht.
00:08:31: also falls es euch interessiert dann könnt ihr auch gerne diese Folge noch anhören.
00:08:36: Weißt du was ich auch glaube?
00:08:37: Was eine große Herausforderung ist dass du eben diesen Marsch hat beziehungsweise die Proportionen einfach super schwer einschätzen kannst oder?
00:08:46: Absolut ja!
00:08:50: ist komplett was anderes.
00:08:51: Ich gebe natürlich und das ist schon wichtig, wenn ich einen Rendering vorhabe dass sich einfach die richtigen Raumproportionen wie es dann auch später sein wird ungefähr eingeben.
00:09:02: Das bringt mir nichts, weil mein Rendering eine Raumhöhe von was er nicht zwei Meter fünfzig hat und tatsächlich habe Ja, drei Meter Raumhöhe oder die Raumbreite von vier Metern.
00:09:14: Tatsächlich haben wir nur drei Meter.
00:09:16: Also das sollte dann schon auch fürs Rändering schon mal grob die richtigen Maße haben aber nichtsdestotrotz die Perspektive aus der ich das dann raus render verzehrt ja irgendwo auch die größten Verhältnisse.
00:09:29: Ich habe vielleicht fehlende Referenzen dass sich keine Personen in dem Raum drinnen hat weil ich eben möchte wie... Dass ich sehe wie der Raum so wirkt.
00:09:42: Ich glaube, das ist einfach das größte Problem.
00:09:46: Beide Realität ist halt dann oft ein bisschen massiver oder ein bisschen größer automatisch auch dem geschuldet dass ich sie nicht in einem kleinen Bildschirm egal ob am Handy oder im PC oder auf einen in den Besprechungsraum sehe sondern die tatsächliche Räumlichkeit ist halt in der Realität viel größer.
00:10:04: und Wir bauen auch oder wir bieten unseren Kunden an, dass man die Musterzimmer bei uns im Haus machen.
00:10:10: Oder dass man mal einfach eine Tapete, die jetzt auf der ganze Wandfläche geplant ist und in Realität drückt.
00:10:16: Oder wenn ich im Bad was mache mit den Glasscheiben, dass ich für einen Zimmer die im Originalformat bestelle und nebeneinander aufstelle.
00:10:25: Einfach weil es ganz was anderes ist.
00:10:28: Auch ein Muster auf einer Viermuster vor der Nase zu haben ... das Detailgetreu in Originalgröße an einer Wand zu sehen.
00:10:38: Ja, auf jeden Fall.
00:10:42: Ich glaube es kann nie eins zu eines hundertprozentig sein aber trotzdem finde ich ja dass gerade solche Visualisierungen super wichtig sind um überhaupt eine Idee davon zu bekommen wie's denn im Endeffekt aussieht egal ob das jetzt hier im Gewerbbereich ist oder im privaten.
00:11:00: Aber es gibt dir einfach mehr eine richtig schöne Idee davon, wie es eben am Ende aussehen kann.
00:11:06: Was passiert denn jetzt gerade mal zu Moster- bzw.
00:11:09: Rapporten in der Realität?
00:11:12: Na ja du siehst natürlich in der realität dann natürlich viel besser ob's jetzt irgendwo Fehler gibt also zum Beispiel dass das nicht ganz nahtlos übergeht.
00:11:22: Du siehst dann natürlich auch, wenn du jetzt sagst okay dir gefällt es die Fließe und von mir aus auch eine bedruckte Fliese.
00:11:31: Dann hast du da natürlich ganz viele Fugen.
00:11:34: Und diese Übergänger, die siehst du einfach im Rändering gar nicht so im Detail.
00:11:38: Die beeinflussen natürlich das Bild und somit ist das natürlich alles viel extremer in der Realität.
00:11:45: oder Wenn sich Dinge wiederholen sieht man's besser.
00:11:47: Die Skalierung richtig.
00:11:51: Das haben wir auch schon oft gehabt, dass ein Bild in der Visualisierung total geil ausgeschaut hat und dann auf der Wand schrecklich war.
00:11:59: genauso farben weil einfach natürlich wie sie sagen ja eine Dichte im Motiv oder Skalierung heute natürlich völlig falsch eingeschätzt werden kann im Rinderring.
00:12:12: Es dient das als Grundlage damit ich die Richtung abchecken kann.
00:12:16: aber wenn nicht möchte oder mich, sag ich jetzt mal freigaben für die Produktion.
00:12:23: Wichtig sind dann muss das unbedingt noch mit physischen Mustern unterlegt werden?
00:12:28: Ja auf jeden Fall!
00:12:31: Ich denke was auch noch so ein großes Problem ist wenn wir vorher schon einmal über verschiedene Materialien gesprochen können ja Oberflächen auch so ein bisschen mit dazu dass das oft ich sage man ein bisschen glatter aussieht als in echt.
00:12:44: warum ist es denn so?
00:12:47: Zum einen, wie soll ich sagen... Die Programme werden natürlich viel schlauer.
00:12:56: Das heißt es wird wahrscheinlich in ein paar Jahren noch mehr Merkliche Unterschied geben auch gerade durch die ganzen Möglichkeiten, die die Karriere öffnet.
00:13:04: aber nichtsdestotrotz habe ich am Ende immer noch irgendein Bildschirm sage ich jetzt mal auf dem ich mir das anschaue.
00:13:11: Das heisst alleine aus diesem Grund ist es glatter sage ich Und es ist ja immer schwierig, diese ganzen Materialtoleranzen oder Produktionsspuren die du hast was ganz normales dann einfach darstellst.
00:13:26: Ist auch gar nicht der Anspruch.
00:13:28: Die ansprache an die Visualisierung ist einfach einmal dass es ein guter Einstieg in das Konzept ist, dass ich mir eben auf eine gute Art und Weise vorstellen kann bis ungefähr ausschauen soll.
00:13:42: Aber die Realität ist halt meistens dann nochmal eine andere.
00:13:48: Ja, auf jeden Fall.
00:13:50: Denise was ist denn mit Fugenkanten und Übergängen?
00:13:54: Rechnet man das mit rein oder wird es eher weggelassen?
00:14:00: Es ist deutlich weniger sichtbar wie in der Realität.
00:14:03: Wenn ich jetzt ein Badezimmer habe, das gefließt ist beispielsweise dann werde ich das schon mit Fuggen darstellen ja aber es sticht halt nicht so ins Auge weil des Renderings einfach das nicht so betont wie es dann eben vielleicht in der Realität ist.
00:14:16: und vor allem in der realität siehst du auch die tiefe, die durch die fugen entsteht.
00:14:20: Das heißt natürlich im Rendering oft nicht so klar erkennbar.
00:14:28: mitdenken muss man es auf alle Fälle weil es einfach natürlich auch ein Design Element sein kann und somit heute eine große Wirkung hat.
00:14:38: ob ich jetzt zum Beispiel Fliesenbedrucke und die Wand dann in der Rezeption habe oder ob ich dasselbe Motiv einfach auf der Pete druck ist, wird anders ausschauen.
00:14:49: Darum sollte man sich das einfach ganz, sag' ich jetzt mal im Konzept durchdenken gerne vielleicht auch bemustern und wird dann halt definitiv in die eine oder andere Richtung anders sein.
00:15:02: Ja, denke ich auch.
00:15:03: Auf jeden Fall!
00:15:04: Jetzt haben wir ja die ganze Zeit darüber gesprochen was nicht so gut läuft oder was schief gehen kann.
00:15:11: Wie kann ich denn das wirklich sicherstellen jetzt, dass mein Ergebnis bei einer Visualisierung auch wirklich gut rauskommt?
00:15:21: Zum einen sag' ich mal, es schadet's nicht wenn die Raumproportionen mal passen.
00:15:24: Ich glaub', es ist immer so ein bisschen Grundvoraussetzung als dass diese Parameter gut sind.
00:15:33: und dann sage ich jetzt mal, ist es sicher vernünftig wenn ich etwas renne da dass sich auch weiß was ich da renne das ich nicht an Vorhang an Teppich oder Mobila oder was auch immer reingebe.
00:15:47: Das dann am Markt nicht zur Verfügung ist ja.
00:15:51: Wir tun uns im Digitaldruck recht leicht weil wir diese Dinge alle nachbauen können wenn sie eben nicht verfügbar sind.
00:15:57: aber ich sag mal so Es wäre schon vom Vorteil, und das macht ein professionelles Studio ja auch so.
00:16:04: Die haben die ganzen Kataloge und Mappen der verschiedenen Hersteller und suchen sich dann Vorhang XY aus und versuchen natürlich auch dieses Produkt im Rändering entsprechend darzustellen.
00:16:17: Also das sage ich mir hat schon einen Vorteil wenn ich das Hand in Hand miteinander mache und vor allem auch wenn ich dann am Hutboard oder eben die Bemusterung dazu mache dass ich einmal Digitale Hub oder Raum als Gesamtes ist und dann habe ich mein kleines Mutboard, wo in die verschiedenen Oberflächen drauf sind.
00:16:35: Und wenn das Hand-in-Hand geht, kann ich auch sicherstellen dass das Ergebnis dann dazu passt.
00:16:42: Das andere was wir eh vorhin auch angesprochen haben und das kommt mir eigentlich nicht darum herum also alle die glauben dass man muss da Zimmern nicht machen muss Die werden es wahrscheinlich im Projekt vor Lauf ein bisschen büßen weil wir eben schon die Licht Stimmung ein bisschen abchecken kann, die Raumsituation als solche berücksichtigen kann.
00:17:04: Man kann sich mit den verschiedenen Produktionen abbesser abstimmen wenn es dann doch einmal noch etwas heller oder dunkler sein soll.
00:17:12: Ja also ich glaube das ist so von der Vorgehensweise her oder vor dem was eigentlich mit dabei sein muss sicherlich unabdingbar diese Schritte auch einzuhalten?
00:17:25: Auf jeden Fall!
00:17:27: Was würdest du denn jetzt gerade zum Ende der Folge hin unseren Zuhörern noch als Tipps mitgeben?
00:17:35: Ja, ein Tipp ist glaube ich einfach oder so ein bisschen die Zusammenfassung von dem was wir jetzt vielleicht gesprochen haben.
00:17:42: Eine Rendering oder eine Visualisierung ist immer hilfreich weil es einfach einmal die ersten Ideen oder die Konzepte so ein bisschen in eine halbe Realität versetzt, sagen wir so.
00:17:59: Dann kann ich mir einfach besser vorstellen wie wird mein Zimmer am Ende des Tages aussehen?
00:18:05: Aber es muss einem auch bewusst sein dass das eben nicht eins zu eins die Realität ist.
00:18:09: ja und man hat da glaube ich auch dann kaum Hand habe irgendwelchen Handwerker gegenüber wenn ich dann sage na so haben wir das aber jetzt eigentlich nicht vorgestellt.
00:18:19: Also man sollte sich schon nach die Muster geben lassen und sich einfach auch vielleicht im Vorfeld noch die Frage stellen, wie wirkt das in echt?
00:18:27: Oder welchen Raum habe ich überhaupt eben zurückzukommen auf diese Thematik mit.
00:18:31: Habe jetzt einen kleinen Raum und möchte irgendwie über dimensionale Geschichten da reinbringen ist vielleicht nicht so ideal.
00:18:43: wenn ich viel natürliches Licht hab und große Flächen hab dann natürlich
00:18:48: Ja, auf jeden Fall.
00:18:51: Der zentrale Tipp ist einfach es ist unerlässlich für die Planung von einem Projekt das ich eben beides habe.
00:18:57: Die Visualisierung und eben die Bemusterung.
00:19:00: oder dieser Schritt oder diese Anbindung an die Realität
00:19:06: ja?
00:19:06: Ich denke auch mit Profis arbeiten, die auch wirklich wissen wie das funktioniert und richtigen Planen.
00:19:13: Und dann sollte eigentlich auch nicht so viel schiefgehen.
00:19:15: Wir haben es natürlich viel über Herausforderungen und Probleme gesprochen aber es gibt auch wirklich Leute, die das wie zum Beispiel Denise und ihr Team, die es wirklich gut machen, wo man es auch wirklich gut sehen kann.
00:19:25: Aber wie du schon gesagt hast im Musterzimmer ist natürlich das A und O dass man das auch wirklich.
00:19:32: Denise, was ist denn wenn ich gerade diese Folge höre und sage ja das wäre schon notwendig, bräuchte sowas?
00:19:38: Wo finde ich dich denn?
00:19:40: Ja du findest uns in Leonding physisch gesprochen jetzt.
00:19:44: Da ist unsere Produktion, da ist unser Schauraum, unsere Büros sind hier.
00:19:52: Wenn man sich, sag' ich mal auch gerne ein bisschen physischer Natur inspirieren lassen möchte dann gerne vorbeikommen jederzeit an Termin ausmachen vielleicht ein bisschen die eigenen Gedanken oder das Projekt mitbringen, um dass es geht.
00:20:07: Dann tut man sich ein bisschen leichter und sonst natürlich gerne mal unverbindlich Kontakt aufnehmen.
00:20:12: über Telefonen, über E-Mail, über die sozialen Netzwerke gibt ja glaube ich ein paar Mittel und Wege wie man es uns findet
00:20:20: Auf jeden Fall.
00:20:21: Und um es euch noch ein bisschen einfacher zu machen, natürlich werden wir immer hier in den Show-Nords alles verlinken.
00:20:27: dann seid ihr mit einem Klick direkt auf die verschiedenen Webseiten bei Denise und ihrem Team.
00:20:31: Ihr könnt euch Inspiration holen und für diejenigen, die das gerade auf YouTube stimmen, natürlich auch hier in der Infobox.
00:20:37: Dann könnt ihr hier auch direkt auf den Social Media Kanälen sein, auf den Webseite und euch ganz viel inspirieren.
00:20:43: Herzlichen Dank, liebe Denise!
00:20:44: Ich freue mich auf unsere nächsten Folgen.
00:20:47: Super Karo, es war wie immer eine Ehre und ja.
00:20:51: Ich glaube das Thema war heute auch ganz interessant.
00:20:54: Obwohl
00:20:55: die digitale Welt alles kann sondern das macht trotzdem noch ein bisschen Realität braucht im Leben.
00:21:01: Ja jedenfalls schön dass du mich wieder mit eingladen hast und ich freue mich aufs nächste Mal!
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