#43 - Vom Raum zum Verkaufstool: So funktionieren moderne Showrooms
Shownotes
In dieser Folge des Printeriors Podcasts spricht Carolin Staab mit Denise Lang darüber, warum Showrooms im digitalen Zeitalter nicht an Bedeutung verloren haben – sondern wichtiger sind als je zuvor.
Während Websites, Social Media und Online-Kataloge Inspiration liefern, können echte Räume etwas, das digital nicht möglich ist: fühlen, erleben und überzeugen auf einer ganz anderen Ebene.
Denise Lang erklärt, warum Materialien, Größenverhältnisse und Farben in der Realität völlig anders wirken als auf dem Bildschirm – und weshalb genau hier der entscheidende Unterschied im Verkaufsprozess liegt. Außerdem gibt sie Einblicke, wie ein moderner Showroom aufgebaut sein sollte, warum weniger oft mehr ist und wie Unternehmen es schaffen, ihre Produkte nicht nur zu zeigen, sondern erlebbar zu machen.
Gemeinsam schauen sie hinter die Kulissen von 360 Decoro und Design for Living und zeigen, wie Showrooms strategisch eingesetzt werden können, um Kunden zu begeistern, Vertrauen aufzubauen und Entscheidungen zu erleichtern.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie aus einem Raum ein echtes Verkaufs- und Erlebnis-Tool wird.
Shownotes
In dieser Episode sprechen wir über: – Warum Showrooms trotz Digitalisierung unverzichtbar sind – Welche Produkte unbedingt physisch erlebbar sein müssen – Warum Größen, Farben und Materialien digital oft falsch wahrgenommen werden – Der Unterschied zwischen Inspiration und echter Kaufentscheidung – Wie ein moderner Showroom aufgebaut sein sollte – Warum fertige Raumkonzepte besser funktionieren als Materialsammlungen – Wie man Kunden durch gezielte Inszenierung führt – Der richtige Mix aus Erlebnis, Information und Auswahlmöglichkeiten – Wie man Authentizität und Inszenierung kombiniert – Warum Funktionalität im Showroom entscheidend ist – Wie Storytelling den Showroom auf ein neues Level hebt – Warum Events und Erlebnisse den Unterschied machen – Typische Fehler im Showroom-Design – Warum „zu viel“ oft kontraproduktiv ist – Die Bedeutung von Zielgruppen und klarer Struktur – Warum geschultes Personal im Showroom entscheidend ist – Showroom als strategisches Vertriebs-Tool
Timestamps
00:00 Intro & Begrüßung 00:30 Vorstellung Denise Lang 01:19 Einstieg ins Thema Showrooms 02:26 Warum physische Räume trotz Digitalisierung wichtig sind 05:15 Unterschied zwischen digitaler Darstellung und Realität 06:27 Was Kunden wirklich in einem Showroom erwarten 08:32 Inszenierung vs. Authentizität 11:08 Wie man Showrooms erlebbar macht 13:28 Storytelling und Erlebnis im Raum 14:06 Blick hinter die Kulissen des eigenen Showrooms 15:43 Typische Fehler im Showroom-Design 17:10 Zielgruppen, Struktur und Kundenführung 18:46 Fazit: Warum reale Räume unverzichtbar bleiben 19:24 Outro & Call to Action
📌 Links & Kontakt: ✅ Design4living - Website ✅ 360 Decoro - Website ✅ Lang+Lang Group - Website ✅ Design4living - Instagram
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Printierius Podcast.
00:00:03: Der Podcast, der deine Räume mit Persönlichkeit füllt!
00:00:06: Mein Name ist Caro ich bin wie immer dein Host und ich freue mich riesig heute wieder Denise Lang in unserem Podcast begrüßen zu dürfen.
00:00:13: ihr kennt sie sie ist Unternehmerin und CEO der langen und langen Gruppe.
00:00:17: Herzlich Willkommen liebe Denise.
00:00:19: Hi Caro.
00:00:20: hallo liebe Zuhörer.
00:00:22: mein Name ist Denise Lang Und für alle die jetzt da zum ersten Mal quasi bei unserem Podcast mit dabei sind, ich komme aus Österreich wie man vielleicht auch am Dialekt ein bisschen hört.
00:00:33: Bin jetzt schon seit über zehn Jahren bei uns im Familienbetrieb und darf den ja führen.
00:00:39: in dritter Generation.
00:00:41: wir produzieren digital bedruckte Oberflächen das heißt wir drucken auf Glasholtstofffolien Eternitplatten, also ganz viele verschiedene Materialien hauptsächlich für Anwendungen in Architektur und Design.
00:00:55: Aber natürlich decken wir auch noch so ein bisschen den klassischen Werbetechnikbereich mit ab.
00:01:02: Ja und heute wird es für euch auf jeden Fall ziemlich ich sag mal strategisch und gleichzeitig auch praktisch denn wir sprechen heute über Showrooms Also genauer gesagt wie ihr euren eigenen Space zum Verkaufstool macht Und viele denken ja mittlerweile braucht man das überhaupt noch.
00:01:19: Also es läuft ja alles digital, es gibt Website und es gibt Instagram.
00:01:23: Es gibt Online-Kataloge.
00:01:25: Warum sollte ich jetzt auch noch in einen physischen Raum investieren?
00:01:29: Und die Antwort ist überraschend eindeutig weil nichts einen echten Raum ersetzen kann und weil Kunden fühlen wollen und nicht nur sehen wollen.
00:01:38: Weil Vertrauen im persönlichen Kontakt entsteht.
00:01:42: Wir sprechen heute darüber warum Showrooms im Digitalzeitalter wichtiger sind denn je!
00:01:48: was Kunden wirklich sehen wollen und vor allem, wie man auch Inzzenierung und Authentizität balanciert.
00:01:55: Und wir nehmen euch so ein bisschen mithinter die Kulissen von dreihundertsechzig Dekoro- und Design for Living heute.
00:02:01: Ich fange an mit der ersten Frage Denise und zwar warum überhaupt einen Showroom wenn doch alles digital geht?
00:02:09: Also ich glaube zunächst muss man einfach einmal ein bisschen unterscheiden und feststellen welches Produkt man hat.
00:02:15: ja also Sag mal so, es gibt viele Dinge die brauchen einfach kein Showroom.
00:02:23: Wenn's jetzt irgendwie keine Ahnung um Krediteversicherungen beispielsweise geht.
00:02:29: Ja.
00:02:30: Webseiten.
00:02:34: Digital Produkte.
00:02:36: Genau also es gibt da schon natürlich einen großen Bereich wo man nicht zwingend jetzt dann an ein Showroom braucht und das Produkt zu verkaufen.
00:02:44: aber es gibt sehr vieler Bereiche.
00:02:47: Da hat man es einfach auch gewissermaßen satt, dass vieles jetzt digital ist.
00:02:53: Natürlich macht es gewisse Sachen einfacher.
00:02:55: Man hat Möglichkeiten mit Teams und Zoom Gespräche online zu führen und das ist bis zum gewissen Grad auch sicherlich toll!
00:03:03: Weil man sich viel Zeit erspart, Reiseaufwand beispielsweise für einzelne Themen sicherlich reduziert werden kann.
00:03:11: Aber wenn es dann darum geht dass ich mich präsentiere, dass ich an Kunden zeige welche Lösungsmöglichkeiten das es gibt.
00:03:19: oder gerade wenn man von Materialien spricht oder von anderen, sag' ich jetzt mal Gegenständen die im Interior Design wichtig sind wie beispielsweise Waschbecken sag ich jetzt einfach mal, oder Armaturen.
00:03:35: Oder eben... Ich möchte mich bald gestalten und möchte mir vielleicht an meinen Fliesenschauraum anschauen was es überhaupt für Dissens gibt.
00:03:44: Oder ich möchte, wenn es in unserem Fall ist, einfach die verschiedenen Tapetenstrukturen anschauen oder ich möchte mir live von den Farben anschauen wie er bedrucktes Glas aussieht.
00:03:57: ja also das sag ich jetzt mal hundert und eins, wenn du das digital machst oder wenn du es einfach dann so wie du vorhin schon gut angesprochen hast auch mal fühlen kannst.
00:04:09: Und was eben immer ist alles, was digital am PC dargestellt ist, das entspricht ja von den Proportionen nie einer exakt oder einer großen Räumlichkeit.
00:04:21: Das heißt wir merken dann schon oft eine Ha-Ha-Effekt egal ob es jetzt Architekt ist Das bedruckte Material in Lebensgröße sehen, so wie es dann auch im Zimmer beispielsweise vorkommt.
00:04:37: dann werden oft noch mal Motive umentschieden, weil einfach das vielleicht zu groß skaliert ist oder überhaupt nicht gefällt.
00:04:45: Oder der Farbverlauffall starkgestellt ist.
00:04:48: Weil man muss sich denken in der digitalen Welt, man ist limitiert auf sein Computerbildschirm oder auf das iPad oder auf was iPhone hergibt und es passt eigentlich selten zusammen mit den Proportionern die er dann in der Realität haben sollte.
00:05:04: Und das sind halt alles irgendwelche Beispiele, wo eigentlich Dinge in einem Schauraum angeschaut werden sollen.
00:05:11: Damit man dann nicht irgendwie böse überrascht ist am Schluss.
00:05:15: Das ist super wichtig was du gerade gesagt hast weil ich glaube auch jeder Bildschirm zu Hause zeigt ja noch mal die Farben anders an?
00:05:22: Ja natürlich!
00:05:23: Also von Farbgenauigkeit da sind wir ganz weit weg.
00:05:27: aber es geht jetzt eigentlich einmal eher nur um die Realität oder warum es einen Sinn hat sich physisch Dinge anschauen.
00:05:33: in Lebensgröße und das sind halt ganz andere Proportionen- und Grundvoraussetzungen.
00:05:39: Man darf mir jetzt auch nicht falsch verstehen, es ist toll wenn man mal gewisse Inspirationen sieht wie der Raum ungefähr aussehen kann.
00:05:46: Das machen wir ja auch nichts anderes.
00:05:48: also die ersten Präsentationen oder Ideen übermitteln wir unseren Kunden auch oft digital und sprechen erstmal über Teams durch einfach weil's praktisch ist.
00:05:59: aber wenns dann eben schon konkret in eine Ausarbeitung reingeht von einem Thema spätestens auf diesen Zeitpunkt bis zu dann eigentlich persönlich besser dran.
00:06:10: Ja, ja, auf jeden Fall!
00:06:11: Auf jeden Fall.
00:06:12: was wollen denn Kunden in einem Showroom wirklich sehen?
00:06:19: Gibt es da irgendwie so Richtlinien oder sowas, was man drin haben muss.
00:06:23: oder geht's da um zahlen Datenfakten?
00:06:27: wie genau sollte denn so ein Showroom, ich sollte mal aufgebaut sein.
00:06:32: Ich glaube ganz wichtig ist, dass man prinzipiell fertige Raumsituationen zeigt.
00:06:37: Wo eben ein Produkt auch Anwendung findet in der richtigen Anwendungen wo es dann auch eingesetzt wird.
00:06:47: Das hilft einfach unglaublich um sich Dinge einfach einmal vorstellen zu können.
00:06:52: und wenn wir jetzt schauen egal ob das unser eigener Schaurem ist oder den einen oder anderen Schauraum den wir für Kunden schon gestaltet haben Man geht eigentlich weg von dem, wo man eine klassische Bibliothek ist.
00:07:04: Wo du ein Regal hast und da sind die ganzen Materialien drin oder die ganzen Möglichkeiten.
00:07:09: Sondern man zeigt eben gewisse Produkte in ihren finalen Anwendungen in einem abgegrenzten Raum eben dann noch andere Möglichkeiten, die es gibt.
00:07:20: Also mein Scheider sich bewusst mal einen Raum noch ein Schema zu gestalten und hat ihm dann im Background noch den Katalog oder das Regal wo einfach dann alternative Fliesen drinnen sind, alternative Hölzer, alternative Armaturen also ganz egal was das ist.
00:07:40: eigentlich sage ich jetzt mal eins der Hauptmerkmale heutzutage Weil es einfach, man trotzdem merkt das geht um die Vorstellungskraft vom Kunden.
00:07:52: Und die hat da am besten dann wenn er sich in Lebensgröße sieht und eben nicht gleich überladen ist mit der ganzen Materialauswahl ja sondern die Inspiration sage ich mal holt er sich eher wenn er es live von den Farben in einer Variante sieht dass wir eine lauter kleine Zehnmalzehnmuster hat mit denen er nichts anfangen kann.
00:08:15: Ja, total.
00:08:18: Hundertprozentig!
00:08:20: So ein Showroom muss ja auch schon beeindrucken.
00:08:24: Darf aber nicht unrecht wirken.
00:08:26: Wie findet man jetzt gerade diese Balance zwischen der Inszenierung und Authentizität?
00:08:33: Also wenn ich mir vorstelle, ich möchte so eine Showroom gestalten.
00:08:36: Ich möchte natürlich so viel Informationen wie möglich reinpacken und möchte das aber auch irgendwie inszenieren... Wie mache ich denn, dass das irgendwie dann auch rund aussieht?
00:08:50: Ja also ich glaube das was man zeigt sollte es schon realistisch sein.
00:08:56: Das ist sicherlich designe.
00:08:58: Ich glaube man darf sich aber auch etwas trauen um einfach auch vielleicht Kunden zu zeigen was sie definitiv nicht wollen.
00:09:08: Also wäre auch ein Weg, ein bisschen nach dem Ausschlussprinzip dann vorzuarbeiten.
00:09:18: Ja und es sollte halt einfach mit sich sagen... lebensnah sein oder halt funktional sein.
00:09:25: Wenn ich jetzt an unseren Schaum denke, wir haben eine Küche die ist voll funktonal das heißt da kann man auch abwaschen und in Geschirrspüle einschalten oder da ist ein Kühlschrank drin.
00:09:33: oder in der Hotelzimmer die wir bei uns im Büro haben.
00:09:39: Da kann man ja auch in der Dusche wirklich duschen wenn es sein muss oder die Toiletten benutzen.
00:09:45: also da geht's eigentlich darum dass realistische Inszenierungen sind.
00:09:50: Jetzt irgendwie weiß ich nicht, wie C-Muschel die eigentlich irgendwo nur an der Wand hängt und keine Funktion hat.
00:10:01: Und Authentizität schaffst du natürlich sicherlich auch in dem Du ein bisschen was vom Fertigungsprozess zeigst, nicht nur die finalen Ergebnisse.
00:10:08: Das kann man machen indem er über Bildschirme Videos abspielt wenn eben der Showroom Standort nicht gleichzeitig der Produktionsstandort ist.
00:10:16: Man kann eben so wie gesagt noch zusätzliche Bibliotheken dann füllen mit anderen Optionen damit man einfach auch einen Kunden gut beraten kann welche Muster das es gibt, welche Farben das es Fertigungsmöglichkeiten, dass es gibt.
00:10:34: Also ich glaube die Kombination aus dieser lebensechten oder realistischen Darstellung in Kombination mit den anderen Möglichkeiten, das schafft eigentlich dann die Authentizität und auch die Professionalität, mit der man ein Projekt begleiten kann.
00:10:51: Ja, auf jeden Fall.
00:10:52: Du hast jetzt auch schon erzählt, dass du das hier bei Eurem Schaulraum, dass ihr das voll funktional gestaltet habt?
00:10:59: Weil meine nächste Frage wäre natürlich gewesen wie macht man das Ganze auch zu einem Erlebnis?
00:11:03: also das ist natürlich ein paar davon, dass man das ganze auch wirklich benutzen kann und auch wirklich anfassen kann anschauen kann usw.
00:11:11: Sofort Wie mache ich das denn sonst noch zu einem erlebnis?
00:11:15: Ich glaube ganz wichtig ist, dass man eben auch umspielen kann.
00:11:18: Also wenn ich jetzt eine Raumsituation habe die fertig ist und dann hab' ich eben die Bibliothek wo ich mir noch andere Materialien ausfassen kann.
00:11:26: das kann ich mich dann übereinander legen und so ein bisschen auf Vorstellungskraft ermöglichen.
00:11:31: also ich sag mal so, weil man selber etwas mit den Händen machen kann und sich verschiedene Sachen kombinieren kann von Oberflächen oder von Produkten dann ist das so ein bisschen die Experimentierfreude wahrscheinlich, die da geweckt wird und dann habe ich automatisch ein besseres Kundenerlebnis.
00:11:54: Ja, ich glaube was eben auch noch ganz wichtig ist, dass man halt die Räumlichkeit oder die Produkte, die man zeigt, dann auch irgendwie ein bissel in eine Storytelling mit einbindet.
00:12:03: also wir haben das beispielsweise bei einem Schauraum gemacht für Fertigteilhäusern.
00:12:09: Da wurde eben dann ein Raum den man in einem Haushat quasi fixfertig dargestellt.
00:12:17: Man hat halt geschaut, dass die Räume auch thematisch vom Design her zueinander passen und das nicht, dass einer jetzt alles mit tollen Mama-Steinen gemacht wird.
00:12:28: Und der nächste Raum ist dann nur mit Fliesen, wo es optisch einfach auch nicht zusammenpasst.
00:12:34: Also man merkt schon, dass diese Leitfaden da durch so einen Schauraum ganz wichtig sind.
00:12:42: Produkte und Möglichkeiten in der Gestaltung von solchen Schauräumen, wo man auch schnell dann einmal die Seine wechseln kann.
00:12:48: Wenn man einfach sagt, man möchte einen anderen Raum inszenieren.
00:12:52: Kann ja mehr als ein gespannten Stoff.
00:12:57: Dann schnell ein ganz anderes Konzept reinzaubern ohne dass ich jetzt den kompletten Schauraum auseinandernehmen muss und neu bauen muss.
00:13:06: Und dann ist natürlich sicherlich eine Frage, aber das ist halt auch wieder welches Produkt hat man.
00:13:11: Wenn man den Schaarraum belebt mit Events und Veranstaltungen, egal ob man da mal ein DJ rein gibt oder einen Vortrag, einen interessanten Machtdesigner Talks oder was auch immer ich glaube dann lebt das Ganze auch ja?
00:13:28: Dann habe nicht nur ein Schaaraum der ab- und anfangkunden besucht wird sondern einen Schauraum wo es wirklich Wo auch drinnen gelebt wird, sage ich jetzt mal.
00:13:40: Ich weiß ja natürlich dass ihr auch einen großen Schauraum habt.
00:13:43: Jetzt interessiert mich natürlich was ist denn eure Philosophie dahinter?
00:13:46: Wie ist denn euer Schauchraum aufgebaut?
00:13:49: Bei uns ist es im Endeffekt so das wir eigentlich unser gesamtes Firmengebäude für unsere eigenen Materialien genutzt haben.
00:13:58: Das heißt der Kunde der bei uns reingeht oder eigentlich fängt an der Fassade schon an mit der ganzen Beschriftung die quasi auf unterschiedlichste Varianten dargestellt haben.
00:14:11: Wenn es reinkommt, wir haben im Endeffekt die Deckenkassetten betrugt, die wir für uns selbst nutzen um einfach Acoustic in einem Großraum Büro zu haben.
00:14:22: Wir haben unsere Sanitäranlagen entsprechend gestaltet.
00:14:25: Das hat jedes WC ein anderes Thema.
00:14:29: Wir haben eine Küche, die quasi die Mitarbeiter nutzen für die Mittagspause.
00:14:34: Die ist aber auch gestaltet Nachdem sie kein natürliches Licht hat, eben mit einer schönen Lichtdecke drinnen und mit einer Tapete die ihr bei der Perspektive gibt damit der Raum größer wirkt.
00:14:45: Also wir schauen schon egal welche Räumlichkeit wir selber auch für uns nutzen dass das auch gleichzeitig so ein bisschen der Showroom ist.
00:14:53: Und dann haben wir eben noch die Hotelzimmer und den Bereich und die Hotel Zimmer die wir da gebaut haben.
00:15:00: Da haben wir halt natürlich konkret versucht, ein Thema pro Zimmer entsprechend zu gestalten und umzusetzen.
00:15:05: Das sind dann quasi unsere realitätsnahen Lösungen.
00:15:09: und da gibt es eben auch bei uns noch dieses Materialregal oder diese Dinge wo man einfach dann rumspielen kann, um einfach ein gewisses Erlebnis oder auch um in einem Projekt voranzukommen und Ideen zu finden.
00:15:27: klingt auf jeden Fall sehr, sehr spannend.
00:15:29: Ich hoffe dass ich dieses Jahr im Sommer natürlich auch endlich mal euch besuchen kommen kann da freue ich mich schon drauf und euren Schauraum dann angucken kann.
00:15:37: Da bin ich schon sehr gespannt wie das wird!
00:15:40: Jetzt interessiert mich natürlich auch noch was sind denn so die typischen Fehler?
00:15:44: Also dir Unternehmen wirklich bei Showrooms machen wo du sagst oh je das sollte man auf gar keinen Fall machen wenn man denn als Unternehmen sowas aufbauen möchte.
00:15:55: Ja also ein Thema ist natürlich Was zu viel ist, ist zuviel.
00:16:00: Also wenn man alles zeigen möchte was man kann oder hat dann ist das glaube ich eher überladend und nicht vor am Geben sag' ich jetzt mal.
00:16:09: also man hat da lieber keine Ahnung.
00:16:11: fünf Exponente wie hundert?
00:16:14: Ja ja ich glaub es auch natürlich wichtig ist dass man am Ball bleibt dass man schaut wie sich die Gesellschaft entwickelt, wie sich der Markt entwickelt.
00:16:25: Dass man aktuelle Produkte drin hat um einfach auch ein bisschen Trendsetter vielleicht zu sein.
00:16:36: Ich glaube, was auch wichtig ist, dass du auch fähiges Personal dann im Schaum hast.
00:16:42: Weil es bringt dir nichts, wenn du einen tollsten Schaume hast und da hast Leute die den Kunden nicht erzählen können, was sie davor finden.
00:16:49: Ja das ist natürlich so optimal!
00:16:53: Ja vielleicht musst du auch klar definieren wer die Zielgruppe ist weil du heute natürlich wahrscheinlich Unterschiede hast da darin.
00:17:05: ja und ich glaub Jeder Vertriebler weiß, wenn man einen Kontakt hat im Schauraum und man lässt den dann irgendwo im Sand verlaufen.
00:17:12: Dann bringt der Schaurarum auch nichts oder das Gespräch nix.
00:17:16: Das heißt ein gewisses Follow-up oder ein gewissen Service in der Kundenbetreuung sollte man halt natürlich schon mitbringen.
00:17:24: Auf jeden Fall ja!
00:17:27: Ich denke auch was du gerade gesagt hast mit der Zielgruppe dass man das dann wirklich Ich sag mal, C-Gruppen spezifisch aufbaut.
00:17:36: Also wenn ich jetzt eine Ecke habe für Kinderzimmer und ich aber dann das irgendwie Mische mit Küchen oder so, dann macht es halt auch irgendwie keinen Sinn.
00:17:47: also der Aufbau ist schon ganz abwichtig dass man weiß okay in der Ecke Oder hinter den Türen verbirgt sich Kinderzimmer, dann gibt's in der nächsten Ecke, dann irgendwie Küchen.
00:17:59: Dann gibt es Outdoor-Garten und sowas gibt's im nächsten Raum.
00:18:03: also dass man das schon irgendwie auch richtig aufbaut.
00:18:05: ansonsten geht man ja dann auch irgendwie lost vielleicht da drinnen je nachdem
00:18:10: wo es ist
00:18:11: Und wenn dann einfach kein richtiges System dahinter ist.
00:18:18: Denise, das war auf jeden Fall schon sehr informativ.
00:18:22: Was würdest du denn jetzt noch unseren Zuhörern mitgeben wollen so als Fazit am Ende der Folge?
00:18:29: Ja ich glaube das wichtigste Learning oder was wir besprochen haben ist dass es eigentlich nach wie vor sehr wichtig ist auch in einer physischen Welt sich entsprechend zu präsentieren um Sachen auszustellen weil man eben auch wirklich oft aus dieser digitalen Geschichte mal raus muss und es gibt sicherlich Produkte, gerade wenn man uns diese ein denkt.
00:18:51: Das kann man nicht immer noch alles über den Computer lösen sondern man muss rumspielen, man muss Dinge fühlen, man muß sie begreifen Und für das ist eigentlich die reale Welt natürlich trotzdem unabdingbar und für das braucht man auch einen Schauraume.
00:19:06: Ja ja, einhundertprozentig.
00:19:11: Und wenn du da draußen jetzt gerade diese Folge anhörst und sagst, das ist super spannend.
00:19:15: Ich wollte auch schon immer mal einen Schauraum haben für mich mein Produkt, meinen Unternehmen.
00:19:20: Dann haben wir jetzt was für dich!
00:19:21: Und zwar werden wir natürlich wie immer die Kontaktdaten von Denise und ihrem Team hier in den Show Notes verlinken.
00:19:27: Und falls du diese Folge gerade auf YouTube Streams natürlich auch hier in der Infobox und dann bist du mit einem Klick direkt bei Denise und Ihrem Team und kannst einfach mal mit ihnen in Kontakt treten oder dir einfach ein bisschen Inspiration holen oder auf den Webseiten und da einfach mal ein bisschen stöbern.
00:19:44: Ich sage herzlichen Dank, liebe Denise für diese tollen Tipps heute die du mitgegeben hast!
00:19:50: Sehr sehr gerne Karo.
00:19:51: es hat mich gefreut und ja vielleicht kommt der eine oder andere gern auf uns zu und möchte in Schaurem gestalten.
00:19:58: wir würden uns freuen
00:20:00: Oder vielleicht auch einfach mal bei euch vorbei gehen und euer Schauraum anschauen Leon Dinger.
Neuer Kommentar