#36 - Do’s & Don’ts im Hoteldesign: So bleibt die Story, ohne dass es überlädt
Shownotes
In dieser Printeriors-Podcast-Folge geht es in die zweite Runde unseres Storytelling-Themas – diesmal ganz konkret mit Do’s & Don’ts aus der Praxis. Gemeinsam mit Denise Lang, CEO der Lang & Lang Group, sprechen wir über typische Design-Killer in Hotels, warum Funktion immer vor Optik kommen muss und ab wann Storytelling kippt und statt Wow nur noch Überforderung auslöst.
Du erfährst außerdem, welche Materialien im Hotelalltag wirklich standhalten, warum Copy-Paste-Inspiration von Pinterest selten gut endet und welche Print-Elemente besonders schnell sichtbare Ergebnisse liefern – ohne das Budget zu sprengen. Highlight der Folge: Der wichtigste Tipp, den du aus dieser Episode mitnehmen solltest, ist nicht „mehr Design“, sondern clevere Planung.
Shownotes In dieser Episode sprechen wir über: – Warum manche Hotels trotz schöner Optik nicht funktionieren – Die häufigsten Design-Killer: Wenn Funktion nicht mitgedacht wird – Dusche ohne Abtrennung, Wasser im Zimmer: Warum sowas den Wow-Effekt zerstört – Wann Storytelling „zu viel“ wird und wie du Überladung vermeidest – Warum die Zielgruppe alles entscheidet (Family vs. Business vs. Lifestyle) – Welche Bereiche im Hotel du niemals „billig lösen“ solltest – Materialwahl im Bad, Spa, Fluren und stark beanspruchten Zonen – Warum Tapeten im Bad oft nicht lange halten und welche Alternativen es gibt – Warum Pinterest-Copy-Paste rechtlich und praktisch riskant ist (Auflösung, Rechte, fehlender roter Faden) – Die Top-Do’s: Marke, roter Faden, Material, Timing, saubere Handwerkerkoordination – Welche Print-Elemente schnell, kosteneffektiv und wirkungsvoll sind (Tapeten, Bilder, Rahmen) – Wie du Feedback zum neuen Design bekommst (Reviews, Check-out, Social Media) – Red Flags: Wann ein Konzept scheitert (fast nie – außer es fehlt Planung und Test) – Der Nummer-1-Tipp aus der Folge: Planung
Timestamps 00:00 Intro & Begrüßung – Teil 2 der Storytelling-Folge 00:34 Denise stellt sich vor (Lang & Lang Group, Oberösterreich, Digitaldruck) 01:18 Überblick: Heute geht es um Do’s & Don’ts im Hotel-Storytelling 01:49 Der größte Design-Killer: Wenn Hotels in der Vergangenheit stehen bleiben 03:13 Wenn Design gut ist, aber Funktion scheitert (Beispiel Bad/Dusche) 04:18 Wann Storytelling zu viel wird: Grenze zwischen rotem Faden und Überladung 06:18 Materialqualität: Wo Sparen später teuer wird 07:30 Stark beanspruchte Bereiche: Flure, Treppenhaus, Spa, Aufzüge 08:50 Pinterest-Copy-Paste: Warum es selten funktioniert 10:09 Die wichtigsten Do’s: Marke, roter Faden, Zielgruppe, Planung 12:45 Welche Print-Elemente schnelle Ergebnisse liefern 14:22 Wie du erkennst, ob Storytelling bei Gästen ankommt 15:16 Red Flags: Wann Konzepte scheitern 16:26 Warum ein Musterzimmer so wichtig ist 17:09 Der wichtigste Tipp in einem Wort: Planung 18:14 Wo du Denise & Team findest 18:53 Outro & Verabschiedung
📌 Links & Kontakt: ✅ Design4living - Website ✅ 360 Decoro - Website ✅ Lang+Lang Group - Website ✅ Design4living - Instagram
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Printierius Podcast.
00:00:03: Der Podcast, der deine Räume mit Persönlichkeit füllt.
00:00:06: Mein Name ist Caro, ich bin wie immer dein Host und ich freue mich heute nochmal, Denise, lang unsere Expertin, Unternehmerin und CEO der langen und langen Gruppe im Podcast begrüßen zu dürfen.
00:00:18: Ich freue mich riesig auf diese Folge.
00:00:20: Ihr werdet sehen, wir haben den zweiten Teil.
00:00:24: von der letzten Folge der Storytellings heute für euch vorbereitet.
00:00:28: Aber ich will noch gar nicht zu viel verraten.
00:00:30: Erst mal herzlich bekommen, liebe Denise.
00:00:33: Hi, liebe Caro.
00:00:34: Hallo, liebe Zuhörer.
00:00:35: Schön, dass wir unseren Storytelling-Podcast vor letzter Woche noch ein bisschen fortsetzen dürfen heute und dass du mich wieder eingeladen hast.
00:00:42: für alle, die jetzt quasi zum ersten Mal dabei sind.
00:00:45: Mein Name ist Denise Lang, komme aus Oberösterreich.
00:00:49: Genau gesagt, das Leonding Berlin und in unserem Unternehmen produzieren wir schon ganz viele Jahre digital bedruckte Oberflächen, vor allem eigentlich mittlerweile für Architekturen in Theory Design.
00:01:00: Also wir dürfen Büros gestalten, genauso wie Hotels.
00:01:04: Die einen oder anderen Privatpersonen haben wir schon beglückt mit wunderschönen Tapeten oder Gläsern für Bäder und zum Küchenrückwende.
00:01:12: Ja, und ich freue mich schon auf unsere Fortsetzung jetzt.
00:01:17: Ich freue mich auch, denn wir haben ja letzte Woche darüber gesprochen, wie Hotels gerade ihre Story durch Print richtig, ich sag mal, zum Leben erwecken können.
00:01:26: Und heute wird es richtig konkret, wir sprechen nämlich über die Do's und Don'ts, die man machen darf und auf keinen Fall machen sollte.
00:01:35: Und ich würde sagen, wir starten direkt ins Thema ein, denn nichts, was ist der größte Fehler, den du bei Hotelprojekten immer wieder siehst, also der absolute Designkiller.
00:01:48: Ich glaube, man muss ein bisschen schauen, wo diese Häuser dann sind.
00:01:53: Wir sehen trotzdem in Österreich noch ganz viele alte Urgesteine, sag ich jetzt einfach mal, die natürlich auch eine gewisse Tradition haben, aber die halt einfach vielleicht dann zu viel noch in der Vergangenheit festhängen.
00:02:08: Also das ist, glaube ich, heutzutage sicherlich eines der Donuts, weil man muss einfach deutlich mehr für den Gast tun.
00:02:17: wie nur tolle Mitarbeiter zu haben.
00:02:20: Also man merkt einfach, der Anspruch in der Gesellschaft verändert sich, wenn es um das Thema Urlaub geht.
00:02:26: Die Leute wollen was Schönes erleben, gute Zeit haben und sich dann in die Zimmer oder im Haus auch entsprechend durchs Design wohlfühlen.
00:02:35: Also das ist sicherlich, sage ich jetzt mal bei uns, teilweise noch ein bisschen am Anco.
00:02:43: Wenn man jetzt auf internationaler Ebene schaut oder wenn man die Ketten untereinander vergleicht, dann ist das ja so ein bisschen ein Wettbewerb untereinander.
00:02:51: Wer hat die tollsten, coolsten Häuser?
00:02:54: Das, was ich immer oder immer wieder mal schade finde, ist, dass es an den Basics dann scheitert.
00:03:00: Also, dass vielleicht wirklich das Design toll ist, aber es fehlt beispielsweise das Leitsystem.
00:03:07: Der eine mag es vielleicht noch nicht so digital wie der andere.
00:03:17: Also da muss man ein bisschen aufpassen und auch schauen, dass das was ich im Haus mache auch zu meiner Zielgruppe passt und eben nicht einfach blind irgendwas mache.
00:03:28: Das was mich auch oft nervt ist, wenn dann das Design an sich wirklich toll ist, aber dann die Funktion eben oft fehlt.
00:03:36: Also, ich habe es jetzt wieder gemerkt, ich habe mal Musterzimmer angeschaut, möchte gar nicht konkret jetzt nennen, welches Haus das ist.
00:03:42: Und da ist es beispielsweise total unpraktisch gestaltet.
00:03:47: Und wenn der Gast wahrscheinlich duscht, wird er damit mit dem Wasser möglicherweise Richtung Bett spritzen, weil er dann gar keine Trennung als Bischen ist oder eben nur ein Vorhang.
00:04:01: Und das sind dann eben quasi... Ja, das Zimmer schaut super toll aus, aber es ist ja der praktische Fehl.
00:04:09: Und das sind eigentlich diese Probleme, die man dann hat.
00:04:16: Ja, ja, verstehe ich zu hundert Prozent und das ist dann auch einfach nervig, total.
00:04:21: Du hast ja auch keine Lust, irgendwie dann am Urlaub oder wie auch immer dann hinterher zu putzen selber oder sowas, das macht überhaupt keinen Sinn.
00:04:30: Du hast jetzt gerade schon dieses Überladen angesprochen.
00:04:34: Wann wird denn so ein Storytelling too much?
00:04:36: Also, wo ist die Grenze zwischen gut und authentisch und zu überladen?
00:04:46: Also, ich glaube, wenn es eine Geschichte ist, die einen roten Faden hat, die vom Eingang bis zum Zimmer.
00:04:54: durchdacht ist, ich glaube, dann wird das Ganze nie überladen sein, weil dann hat es einfach einen Sinn und leitet den Gast ein bisschen durchs Haus.
00:05:04: Ich glaube, too much ist es einfach dann, wenn du in einzelnen Bereichen dann einfach übertreibst.
00:05:10: Das kann in einer Lobby vielleicht ganz cool sein, wenn du von Wanddecke um zwischendurch noch viel Deko hast.
00:05:18: Aber wenn du das dann auch beispielsweise ins Zimmer fadst jetzt oder so, dann kann das möglicherweise einfach zu viel sein.
00:05:23: Warum?
00:05:24: Weil die Zimmer ja dann nicht mehr so groß sind.
00:05:27: Da muss man, glaube ich, ein bisschen aufpassen.
00:05:30: Es würde jetzt, sag ich erst mal, wenn das Thema des Hauses kontabunt ist und man einfach überall kläscht, sag ich mal, dann ist das... Teil der Strategie, dann passt es auch.
00:05:42: Wenn das aber sonst eigentlich nicht so gewünscht ist, dann ist es wahrscheinlich auch wieder too much.
00:05:49: Also wenn ich jetzt an Lego denke und das, was die aus den Häusern machen, dann passt es.
00:05:55: Dann entspricht es eben dieser Kinderwelt und dann ist es mehr als in Ordnung, dass da im Endeffekt kunderpunte Vorhängenstoffe, Möbel, Tapeten und alles drinnen sind.
00:06:09: Wenn jetzt da beispielsweise die Zielgruppe eher der Geschäftsgast wäre, dann wäre das wahrscheinlich einfach komplett unpassender.
00:06:18: Ja, kann ich mir natürlich sehr gut vorstellen.
00:06:21: Wie sieht es aus mit der Materialqualität?
00:06:23: Also wo darf man auf gar keinen Fall sparen?
00:06:28: Was sieht nach sozusagen nach einer Zeit billig aus, auch wenn es vielleicht am Anfang noch ganz gut aussah?
00:06:36: Also das hast du eigentlich bei ganz vielen Materialien.
00:06:40: Das, was sich halt immer am schnellsten abnutzt, sind natürlich beispielsweise Möbel.
00:06:48: Logischerweise, weil die halt benutzt werden.
00:06:51: Das ist sicherlich was, wo man nicht sparen sollte.
00:06:53: Und auf der anderen Seite sollte man in allen Bereichen nicht sparen, wo man eben eine gewisse Funktion braucht, beispielsweise Badezimmer.
00:07:00: Das, was ich immer ganz witzig finde, gerade wenn man sagt, man möchte Tapeten oder sowas verwenden.
00:07:06: Ich weiß, es gibt mittlerweile Hersteller, die ihre Tapeten als Wasser tauglich und Badezimmer tauglich verkaufen.
00:07:14: Wir haben schon so viele Projekte gemacht, wobei genau in diesen Häusern alles wieder runtergenommen hat und das dann nachträglich mit Alu verbunden Glas gemacht hat, weil eben das nach einer Zeit einfach kaputt war.
00:07:26: Also das sind dann so... Da würde ich jedem empfehlen, einfach die Musterzimmer so und so zu machen und einfach dann mal auszutesten, was man auszutesten möchte.
00:07:37: Und dann habe ich mir wahrscheinlich im ersten Moment, habe ich das ein bisschen höheres Invest, wenn ich andere teurere Materialien nehme, aber wenn ich dann nach einer Zeit die Renovierung wieder berücksichtigen muss, dann ist es einmal schnell günstiger, wenn man es von Haus aus gleich richtig macht.
00:07:54: Also das sind schon Dinge, wo sollte man nicht sparen.
00:07:57: oder auch irgendwo in Stiegenhäusern oder Gängen, wenn die dann einfach nur irgendwie gemahlen sind, ist zwar nett, aber man darf eben nicht vergessen, es gibt Zimmermädchen mit die Putzwager, es gibt die Koffer.
00:08:10: und wenn ich da nichts gescheit mache, dann muss ich da auch ständig ausmalen oder die Flächen wieder neu machen.
00:08:21: Ja, natürlich, das sind so Dinge, die man beachten muss.
00:08:25: Also ich sage mal so, das Bild hinterm Bett oder was ist jetzt, glaube ich, das wenigste, da geht es eher wirklich um die Bereiche, die Funktion brauchen.
00:08:34: Oder im Wellnessbereich, ja, ist auch so ein Thema, überall dort, wo Wasser ist oder auch teilweise in Fluren und Liften dort, wo ich einen Brandschutzvorgaben habe.
00:08:44: Das sind schon Bereiche.
00:08:46: Wenn ich da was machen möchte, dann sollte ich das gescheit machen.
00:08:51: Ja, auf jeden Fall.
00:08:53: Wie ist denn das mit der, ich sag immer so schön, Copy-Paste Inspiration?
00:08:59: Warum funktioniert das nicht so gut, wenn ich alles copy-paste oder was ich vielleicht auf Pinterest sehe?
00:09:06: Naja, einmal funktioniert es in der Umsetzung schwer, weil ich, wenn ich von Pinterest jetzt Dinge runterkopiere, ja, das nie eine hohe Auflösung hat oder, ich glaube, es kann das jetzt beispielsweise in deins zu eins verwenden.
00:09:22: Zusätzlich muss man aufpassen, dass man eben keinen Musterschutz verletzt oder eben kein Copyright damit verletzt.
00:09:30: Ja und in letzter Konsequenz, das kann man vielleicht gut gefallen und es kann gut ausschauen, aber passt zum Haus.
00:09:37: Fragezeichen, ja.
00:09:39: Es ist immer oft die Gefahr, wenn man sich da viel übers Netz inspirieren lässt, was ja auch grundsätzlich super ist, dass ich mal ein bisschen abstecke, was ich möchte.
00:09:47: Aber wenn es zu viele verschiedene Dinge sind, dann ist einfach die Story nicht mehr... Ja, immer durchgezogen oder dann schaut es halt da so aus, da so aus, da so aus.
00:09:58: Das ist oft die Gefahr, wenn man es einfach nur quasi aus dem Netz holt und eben nicht von Anfang an clever durchdenkt.
00:10:08: Ja, das sieht halt dann irgendwie auch immer zusammengewürfelt aus, ne?
00:10:11: Genau.
00:10:13: Ja.
00:10:14: Okay, ich denke, wir haben auf jeden Fall einige Donuts jetzt schon angesprochen.
00:10:19: Was sind denn jetzt deine besten Dos?
00:10:21: Also, was sind deine drei Top-Tipps, die man auf jeden Fall machen sollte, wenn man gerade so eine Geschichte, ein Storytelling durchs Hotel oder auch Restaurant meintet, wegen gerne durchziehen möchte?
00:10:37: Also, im Prinzip, wie wir's alle letzte Woche schon besprochen haben, die ist nochmal... die Entwicklung der Geschichte als solches, dass ich das mal clever angehe, das ganze, dass ich mir überlege, wer bin ich, welche Marke steckt dahinter und welche Elemente dieser Marke sind dann unabdingbar, dass die auch quasi in der kompletten Gestaltung mit dabei sind.
00:10:59: Ist das vielleicht eine spezielle Farbe?
00:11:01: Ist es für das Leitzystem eine besondere Schriftart?
00:11:04: Ist es irgendeiner Logo?
00:11:05: Ist es irgendeiner Pattern?
00:11:06: Irgendwas, das halt einfach... für diese Marke steht, das sind einfach mal die Basisthemen, die ich durchackern muss und in weiterer Folge einfach clever planen muss.
00:11:22: Also clever planen in dem Sinn, dass ich mir überlege, so wie man auch gerade gesagt hat bei den Donuts, wie lange soll es denn halten oder in welchen Bereichen soll es stattfinden, dass ich eben für Spat sag ich immer die richtigen Materialien wähle und eben nicht das falsche.
00:11:40: oder in zeitlicher Hinsicht, was ist mein Zeitplan, bis wann möchte ich das umsetzen?
00:11:47: Wenn wir jetzt wieder beispielsweise von Österreich sprechen oder sicherlich auch in anderen Tourismusregionen Europas gibt es Saison, wo vielleicht eben mal keine Gäste sind, da sollte ich in dieser Zeit eben schließen.
00:12:01: und dann muss ich mir überlegen, wie viel Zeit brauche ich dafür und die Gewerke entsprechend richtig einteilen.
00:12:06: Oder wenn ich das nicht selber kann, um Gottes Willen mir die Hilfe holen, das von Generalunternehmen durchführen zu lassen oder Architekten rechtzeitig mit ins Boot holen oder eben einfach Projektmanager, dass das alles auch Hand und Fuß hat.
00:12:21: Weil es bringt dann nichts, wenn ich es dann umsetze und dann stehen sich alle Handwerker gegenseitig, steigen sich auf die Füße.
00:12:28: Dann habe ich vielleicht eine tolle Idee gehabt, aber in der Umsetzung.
00:12:32: In der Ausführung muss halt die Qualität dann wieder leiden.
00:12:35: Also das
00:12:36: fällt alles irgendwie unter das Thema.
00:12:38: auf alle Fälle clever planen.
00:12:43: Ja, das ist natürlich auf jeden Fall ein großer Punkt, den du da angesprochen hast, weil ich denke, damit steht es im Feld.
00:12:51: Also wenn das nicht getan ist, dann wirst du immer wieder entweder es sieht zusammengewürfelt aus oder du musst Sachen erneuern oder oder oder.
00:13:00: Also das macht einfach keinen Sinn.
00:13:05: Wir, wie gesagt, sind ja hier ein Printerious-Podcast.
00:13:08: Deswegen sprechen wir hier natürlich auch sehr gerne über Print-Elemente.
00:13:13: Und was mich jetzt interessiert, ist, welche Print-Elemente liefern denn vor allem sofort sichtbare Ergebnisse?
00:13:20: Also was ist jetzt zum Beispiel sehr einfach in so einer Storytelling-Geschichte umzusetzen?
00:13:27: Also sehr einfach, weil es auch kostengünstig ist und ich auch grundsätzlich, wenn ich jetzt dreihundert Zimmer habe, das auch über die ganzen Zimmer ausrollen kann mit vernünftigen Budgetmitteln, das wären natürlich sicherlich die Tapete, weil ich mit Tapetefläche... gestalten kann zu Kosten, die überschaubar sind.
00:13:46: Und die Tapeten lassen sich komplett individuell bedrucken.
00:13:50: Die Einbringung, sage ich jetzt mal, kann jeder Mal natürlich komplett einfach erledigen.
00:13:56: Und da habe ich heute mit... überschauboren Kosten schneller Wirkung erzielt.
00:14:02: Wenn man die Tapete zu viel ist, kann ich natürlich mit Keilrahmenbildern arbeiten oder anderen simplen Bildern in Bilderrahmen.
00:14:10: Das ist auch vom Kostenpunkt her und von einer Lieferzeit absolut überschaubar.
00:14:20: Wie testet man denn, ob vor allem diese Storytelling, also diese Geschichte gut bei den Gästen ankommt?
00:14:27: Also gibt es da irgendwelche Feedback-Mechanismen, die man da nutzen kann oder die funktionieren?
00:14:33: Naja, sagen wir mal so, die klassischen Feedback-Geschichten, eben wie Bewertungen im Internet oder eben Feedback-Schleifen beim Checkout oder diese Dinge, ich glaube, das jeder Hotel je.
00:14:49: sag ich jetzt mal, weil es davon bescheid.
00:14:52: Ja, wie du das Storytelling dabei misst, ist einfach nur vielleicht nach einer Renovierung, wo du was gemacht hast, dass du die Gäste unmittelbar fragst, oder eben diese Bewertungen dann auch wieder liest, oder vielleicht hat da ein anderer Instagramer eingecheckt, der das dann halt übers Netz und die sozialen Netzwerke wieder weiter kommuniziert und einen verlinkt.
00:15:14: Ja.
00:15:15: Ja, auf jeden Fall.
00:15:16: Auf jeden Fall.
00:15:17: Gibt es denn auch irgendwelche Red Flex, wo du sagst, okay, hier muss man auf jeden Fall Stopp sagen?
00:15:22: Also, wann ist ein Konzept zum Scheitern verurteilt?
00:15:31: Wenn es gut durchdacht, es ist kein Konzept zum Scheitern verurteilt.
00:15:36: Und man darf auch ruhig zu seinen Ideen stehen, ja.
00:15:42: Also...
00:15:45: Okay.
00:15:45: Also, es steht und fällt mit der Organisation wahrscheinlich, wie du vorher auch schon gesagt
00:15:50: hast.
00:15:51: Ja, genau.
00:15:51: Und mit der Zeit, die ich mir nehme im Vorfeld, diese ganze Geschichte zu planen.
00:15:56: Ja, klar.
00:15:58: Weil ich kann auch keine Ahnung, ein Pink Panther Hotel machen, wenn es cool war.
00:16:04: Ja, klar.
00:16:05: Wenn es gut umgesetzt und gut geplant ist, dann ist da kein Stopp dran.
00:16:13: Vielleicht auch noch so was wie, wenn man sieht, dass man vielleicht auch irgendwie die falschen Materialien oder sowas verwendet hat, dass man da dann irgendwie nochmal eingreift oder so.
00:16:24: Also das ist dann einfach schon ein Zeitfaktor.
00:16:26: Ich sollte mir die Zeit nehmen, sollte ein Musterzimmer machen oder eben gewisse Dinge beim Muster dann auch miteinander vergleichen und einfach dieses Konzept mal ein bisschen überprüfen in der Realität.
00:16:38: Aber das eine ist immer so, schaut es am Computer aus, so schaut es in einer drei D Visualisierung aus, aber wenn das Ganze dann räumlich dargestellt ist.
00:16:47: auf der Fläche von, keine Ahnung, von zwanzig Quadratmeter Zimmer, dann ist das halt gleich ganz was anderes.
00:16:57: Ja, natürlich.
00:16:58: Auf jeden Fall.
00:17:00: Dann sind noch Projekte nicht zum Scheitern verurteilt oder dann gibt es diesen roten Stoppunkt eigentlich nicht.
00:17:10: Wenn du ein Hotelier nach diesem Gespräch nur eine Sache umsetzt, welche sollte es sein?
00:17:23: Was meinst du mit nur einer Sache, nur einen Bereich oder?
00:17:26: Nur eine Sache, nur einen Tipp, den er jetzt hier in diesem Podcast gehört hat.
00:17:31: Was meint so, welches war der wichtigste?
00:17:34: Das Kleberplanen.
00:17:36: Es kann man nämlich pauschal für ganz viele Dinge sagen und das ist eigentlich schon das Allerwichtigste heutzutage.
00:17:45: Ja, ich denke auch, wie du schon gesagt hast, wenn das nicht richtig geplant ist, dann ist es zu scheitern verurteilt und da kann man wahrscheinlich vorher viele, viele, viele Dinge richtig machen und aus dem Weg räumen oder Fehler aus dem Weg räumen, wenn das, wenn das gemacht ist.
00:18:03: Denise, wenn ich jetzt gerade diese Folge höre und sage, ich brauche unbedingt Hilfe dabei, weil ich vielleicht noch nicht clever geplant habe, wo finde ich dich denn?
00:18:13: Also mal finde doch uns ihnen.
00:18:15: In Leonding, Berlin mit unserer Produktion und eben auch mit großem Büro und Schauraum mit dabei.
00:18:22: Da ist es auch immer von Vorteil sich, gewisse Dinge größer anzuschauen, eben wie nur auf kleinen Mustern.
00:18:29: Also da ist jeder herzlich eingeladen, vorbeizukommen.
00:18:33: Ja, ansonsten gerne per E-Mail und Telefon.
00:18:37: und kontaktieren.
00:18:39: Wir können gerne Teams machen, Zoom-Meeting machen.
00:18:41: Wir können uns gerne persönlich verabreden.
00:18:43: Am besten auch gerne direkt im Haus, weil dann sieht man ein bisschen, was auf einen Zukunft und was man am besten daraus machen kann.
00:18:51: Sehr schön.
00:18:52: Natürlich werden wir auch wie immer alle Kontaktdaten hier in die Show Notes verlinken.
00:18:56: Und falls du das Ganze gerade auf YouTube Streams, natürlich auch hier in der Infobox, dann bist du mit einem Klick direkt auf den Webseiten, auf den Social Media Kanälen und so weiter und so fort und kannst einfach hier direkt mit einem Klick Denise und ihr Team kontaktieren.
00:19:11: Und ich würde sagen, Denise, danke für die ganzen Tippsheite, für deine Dos und Don'ts und ich freue mich auf unsere nächsten Folgen.
00:19:19: Danke, Karo.
00:19:20: Es war mir eine Freude.
00:19:21: Und ja, ihr wird zuhörer.
00:19:23: seid gespannt, was noch so kommt.
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