#35 - Hotels verkaufen keine Zimmer – sie verkaufen Erlebnisse
Shownotes
In dieser Folge ist Denise Lang, CEO der Lang & Lang Group, wieder im Podcast – und wir sprechen über eine Frage, die in der Hotellerie 2026 (und darüber hinaus) entscheidend ist: Wie erzählt ein Hotel eine Geschichte, die Gäste wirklich fühlen – und nicht nur sehen?
Denn: Ein Hotel kann sauber und „schön“ sein – und trotzdem bleibt nichts hängen. Oder es betrittst du einmal… und du spürst sofort: Hier steckt eine Identität. Eine Story. Ein roter Faden.*Genau darüber reden wir heute.
Wir sprechen über Lifestyle-Hotels wie 25hours als Beispiel, warum Gäste heute mehr als Funktion wollen, wie emotionale Bindung entsteht (und was Instagram-Spots damit zu tun haben), wie Hoteliers eine Story entwickeln, ohne in Klischees abzurutschen – und warum Digitaldruck so mächtig ist: weil du Design, CI, Material und Atmosphäre komplett individuell kombinieren kannst. Von Tapeten über Glas bis Holz – Print macht aus Flächen echte Markenbotschafter.
Am Ende gibt’s Denise’ wichtigsten Tipp für alle, die neu bauen oder renovieren: Nimm dir Zeit für Strategie, Zielgruppe und Wettbewerb – erst dann kommt Design.
Shownotes
In dieser Episode erfährst du:
✅ warum „schön & funktional“ heute nicht mehr reicht ✅ wie Hotels emotionale Bindung schaffen – und Gäste wiederkommen lassen ✅ welche Rolle Service & Mitarbeiter für Storytelling spielen (nicht nur Optik!) ✅ Beispiele für starke Konzepte (z. B. 25hours, Hard Rock, Legoland) ✅ wie du als Hotelier eine Story entwickelst: Zielgruppe, Marke, Bereiche, roter Faden ✅ wie du lokale Kultur integrierst, ohne kitschig oder touristisch zu wirken ✅ warum Digitaldruck so stark ist: jedes Motiv auf (fast) jedes Material ✅ wie Material + Design zusammen den Wow-Effekt erzeugen (Glas, Spiegel, Tapete, Holz) ✅ typische Fehler in Hotels: Orientierung & Leitsysteme im Lobby-Bereich ✅ warum Flure unterschätzt werden – und wie du sie emotional + funktional nutzt ✅ Ideen für Frühstücksraum, Meetingräume, Gym & Wellness (Story + Funktion kombinieren) ✅ wo Print den größten Impact hat: Zimmer & Wellnessbereiche ✅ wie man Erfolg messbar macht: Bewertungen, Wiederbuchungen, Direktbuchungen, Social Reach ✅ Denise’ #1 Tipp: Erst Strategie, dann Gestaltung – sonst wird’s „Deko ohne Konzept“
Timestamps
00:00 Intro & Begrüßung – Denise Lang wieder im Podcast 01:00 Warum manche Hotels „vergisst“ man – und andere fühlen sich sofort nach Story an 02:35 Best Practice: 25hours Hotels & Lifestyle-Experience 03:58 Was hat sich verändert? Warum Gäste heute Erlebnis statt nur Funktion wollen 04:40 Emotionale Bindung: Wiederkommen, Empfehlungen, Instagram-Spots 06:35 „Hotels verkaufen keine Zimmer – sie verkaufen Experiences“ 07:20 Was macht eine gute Hotel-Story aus? Identität, Thema, Region, Umbau-Story 09:50 Wie startet man konkret? Zielgruppe, Bereiche, roter Faden, Moodboards 12:30 Wie mutig darf eine Story sein? Muss sie zur Location passen? 13:30 Lokal ohne Klischee: subtil, grafisch, Sepia, Schwarz-Weiß, Illustrationen 15:50 Warum Print im Storytelling so stark ist: Motiv + Material = Individualität 18:20 Kombinationspower: Glas/Spiegel vs Tapete – völlig unterschiedliche Wirkung 19:30 Typische Fehler: Lobby-Orientierung, Empfang, Wegeführung 22:00 Flure als unterschätzte Story-Fläche: Licht, Enge, Dunkelheit, Design + Funktion 24:05 Story in Meetingräumen, Gym, Frühstücksraum (je nach Zielgruppe) 26:25 Wo Print am meisten wirkt: Zimmer & Wellnessbereiche 28:50 Messbarkeit: Bewertungen, Loyalty, Social Media, Auslastung, Direktbuchungen 31:35 Abschluss-Tipp: Strategie & Zielgruppe sauber definieren – dann gestalten
Links und Ressourcen:
✅ Design4living - Website ✅ 360 Decoro - Website ✅ Lang+Lang Group - Website ✅ Design4living - Instagram
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Printierius Podcast.
00:00:03: Der Podcast, der deine Räume mit Persönlichkeit füllt.
00:00:06: Mein Name ist Caro, ich bin wie immer dein Host und ich freue mich riesig, heute nach langer Zeit wieder unsere Expertin Denise lang im Podcast begrüßen zu dürfen.
00:00:14: Ihr kennt sie, sie ist Unternehmerin und CEO der Lang mit Lang Group und wir sprechen heute ein bisschen darüber, wie Hotels, Geschichten erzählen und da freue ich mich ganz besonders drauf.
00:00:26: Aber jetzt erst mal herzlich willkommen, liebe Denise.
00:00:29: Hi liebe Karo, schön, dass wir uns wieder treffen quasi hier im Podcast.
00:00:34: Hallo liebe Zuhörer, mein Name ist Denise Lang, komme aus dem wunderschönen Österreich, wie man sicherlich auch am Delect hört.
00:00:41: Mein Unternehmen produziert seit vielen Jahren schon die digital bedruckte Oberflächen, vor allem fürs Interior Design.
00:00:50: Und wir sprechen heute darüber.
00:00:53: Lass mich an das Anfang, stell dir vor.
00:00:56: Du checkst in ein Hotel ein, also du, derjenige der gerade zuhört und die Lobby ist nett.
00:01:02: Und das Zimmer ist vielleicht auch sauber.
00:01:04: Aber eine Woche später erinnerst du dich so gefühlt an einfach gar nichts.
00:01:09: Es ist kein Gefühl da, es ist keine Geschichte da, es ist auch keine Verbindung da.
00:01:14: Und jetzt stell dir was anderes vor.
00:01:15: Jetzt gehst du in ein anderes Hotel und du betrittst die Lobby und du weißt sofort, dass hier... alles anders ist.
00:01:23: Also, dass die Wände eine Geschichte erzählen, vielleicht auch eine Geschichte der Region und dass die Materialien sich vielleicht auch anfühlen, ich sag mal wie eine kleine Reise, also dass jeder Raum eine Seele hat.
00:01:35: Was glaubst du, in welchem Hotel du dich wohler fühlst?
00:01:40: Denise, ich gebe mal die Frage an dich.
00:01:41: Was glaubst du an welchem Ort du dich wohler fühlst?
00:01:45: Naja, noch, wie soll ich sagen, logischerweise in Variante zwei, ja.
00:01:53: Ja,
00:01:54: ganz genau.
00:01:55: Natürlich, weil das natürlich Emotionen transportiert und man sich dann direkt irgendwie ein Teil dieser Geschichte fühlt.
00:02:01: Und deswegen möchten wir heute darüber sprechen, wie man das Ganze natürlich auch umsetzen kann, wie man so eine Geschichte kreiert und wie man das natürlich auch im Digitaldruck noch einfacher und leichter machen kann.
00:02:14: Deswegen würde ich sagen, ich steige einfach mal direkt ins Thema ein.
00:02:16: Denise, erzähl mir mal.
00:02:18: von einem Hotel, wo du vielleicht selbst mal erlebt hast, wo du reingegangen bist und dich direkt irgendwie was gefesselt hat.
00:02:25: Hast du da gerade was im Kopf?
00:02:28: Ja, ich sag mal so... Coolsten Beispiele sind eigentlich die TWENTY FIVE HOURS Hotels.
00:02:33: Weiß nicht, ob das der eine oder andere Zuhörer kennt oder vielleicht selber schon mal eingecheckt hat.
00:02:38: Da spürt man eigentlich vom Eingang weg dieses gewisse Erlebnis und man weiß, ob man jetzt in Wien ist oder in Hamburg ist oder in Dubai ist.
00:02:47: Also es ist eigentlich, ja wie soll ich sagen, mit ganz simplen Dekorationen sofort... quasi die Geschichte spürbar und erlebbar und es halt einfach modern ist, sag ich jetzt mal, sicherlich eine Lifestyle-Marke, aber das ist irgendwo auch so ein bisschen das, um dass es heute ja im Podcast geht und man kennt auch den Trend in der Hotellerie in diese Richtung.
00:03:18: Es gibt dann von anderen Hotelketten natürlich auch noch diese Lifestyle-Marken, also NH von den NH Hotels, finde ich passt auch noch ganz gut ins Bild, das ist dann auch sag ich jetzt mal immer ein bisschen regionsbezogen was dann das thema ist und wie das umgesetzt wird.
00:03:35: und die übertreiben vielleicht auch bewusst und provozieren oder ja lassen diese magie quasi über das thema drüber laufen.
00:03:45: aber am ende des tages erlebt man halt dann als gast diesen v-effekt ja
00:03:50: ja total was glaubst du?
00:03:52: warum reicht das heute jetzt auch nicht mehr?
00:03:54: vielleicht dass ein hotel nur noch schön oder funktional ist.
00:03:59: Also was hat sich so in diesen letzten Jahren verändert?
00:04:03: Ja, zum einen glaube ich, ist es auch mal richtig sicherlich der Trend der Gesellschaft dieses Erleben wollen oder auch... dass sich präsentieren wollen, dann vorgewissen Wänden in diesen Blogger und Instagramer leben, sage ich mal, das hat sich halt sicherlich in der Gesellschaft verändert.
00:04:21: Das zum einen und das andere ist natürlich sicherlich ein klassischer Wettbewerbsgedanke oder Wettbewerbsvorteil, den man sich vielleicht sieht, wenn man es einfach anders macht, wie der Nachbar.
00:04:31: Ja, ich glaube, ich denke auch.
00:04:33: Was bedeutet das denn, wenn ein Gast eine emotionale Bindung auch zu so einem Hotel?
00:04:39: aufbaut.
00:04:40: Also wie zeigt sich das?
00:04:43: Kommt er zurück oder postet er auf Instagram?
00:04:45: Oder wie zeigt sich das?
00:04:48: Ich glaube, durch ganz viele verschiedene Dinge.
00:04:51: Zum einen ist es natürlich mal das Erlebnis vor Ort.
00:04:55: dass die Verbindung als solche schafft.
00:04:58: Ich kenne das von einigen Projekten, die machen auch bewusst so gewisse Instagram-Spots, damit eben auch gepostet wird und sage ich erstmal die Werbung dann in die Welt getragen wird über das Netz.
00:05:10: Aber ich glaube, der viel größere Wert ist eigentlich dann der Gesamteindruck, den der Gast bekommt durch diese Geschichten.
00:05:17: Und das sind ja nicht nur dann das, was sie quasi visuell auf den Wänden sehen, sondern auch diese Emotionen, die sie spüren durch die Mitarbeiter, durch den Service, durch im Prinzip das Erlebnis von A bis Z. Wenn es noch ein Gastdruck gibt im Hotel, ist natürlich auch dann dieses Geschmacksempfinden sicherlich was, was dazu beiträgt.
00:05:37: Die Freundlichkeit.
00:05:40: an der Rezeption oder der Zimmermädchen, also ganz, ganz viele verschiedene Punkte, die dann dazu beitragen.
00:05:49: Ja, ja, hundertprozentig.
00:05:50: Dann kommen
00:05:51: sie halt wieder.
00:05:52: Also, ich sag mal so, bei Hotelketten ist ein bisschen was anderes, weil die haben noch einen anderen Markeneffekt, sag ich jetzt mal durch das Ganze, wo die Bindung entsteht, bei einzelnen, vielleicht privat geführten... Die leben dann natürlich auch von diesen Erfahrungen, die der Gast vor Ort macht und hoffen natürlich, dass er gleich für nächstes Jahr wieder bucht oder für ein paar Monate später.
00:06:16: Ja, total.
00:06:17: Und wenn er sich wohlfühlt, dann kommt er natürlich auch immer wieder.
00:06:22: Ja, du weißt es nicht.
00:06:22: Vielleicht kommt er nächstes Mal dann auch mit Freunden oder mit der ganzen Familie oder mir immer.
00:06:28: Also das kann ja auch diesen Multiplikato Effekt haben.
00:06:31: Ja, oder auch dieses Weiterempfehlen.
00:06:33: Ich war da in so einem tollen Hotel in Frankfurt und wenn wir jetzt bei diesem NH-Beispiel bleiben und die haben alles in Geld ausgestattet und das war ein total cooles Erlebnis und was auch immer.
00:06:48: Das müsste ich unbedingt mal angucken, wenn ihr in Frankfurt seid, dann geht doch mal dahin.
00:06:52: Dann würde ich mir natürlich auch als Freund von dieser Person, die mir das empfiehlt, dann überlegen, dass ich natürlich dann das Hotel buche.
00:07:01: Absolut, ja.
00:07:02: Ja, du sagst ja auch immer, dass Hotels verkaufen keine Zimmer, sondern vor allem auch Erlebnisse.
00:07:09: Kannst du das ein bisschen konkret machen?
00:07:10: Also wie sieht es in der Praxis aus?
00:07:16: Naja, diese Erlebnisse, sag ich mal, haben wir ja eh schon ansprochen, die werden ja jetzt über ganz viele verschiedene Dinge verquerpert.
00:07:24: Und ich glaube, das Gesamtbild, dieses Gesamt-Image ist eigentlich das... Allerwichtigste.
00:07:30: Aus unserer Sicht natürlich ist es im Prinzip alles das, was visuell ist.
00:07:36: Und ich muss mir mal grundsätzlich überlegen, wer bin ich überhaupt oder was ist mein Thema, dass ich darin verkörpern möchte.
00:07:44: Was möchte ich, dass der Gast am Ende des Tages erlebt oder auch mit nach Hause nimmt oder sich daran erinnert.
00:07:51: Und da muss ich mal anfangen.
00:07:53: Also das ist eigentlich der Kern.
00:07:56: Das Ganze und dann kann ich das weiter ausspielen.
00:07:58: Ich kann mir eben gewisse Dinge anschauen wie die Region, was oft wichtig ist.
00:08:02: Wir haben schon Projekte gemacht, da ist das Haus als solches wichtig gewesen.
00:08:08: Wir haben beispielsweise an einer ehemaligen Stelle eines Römerbades.
00:08:13: ein komplett antiques Hotel gemacht.
00:08:15: Da haben wir römische Statuen dann quasi reingebaut.
00:08:20: Das ist jetzt rein auf das Gebäude bezogen.
00:08:23: Es gibt andere Projekte, die werden vielleicht umgebaut.
00:08:28: Ganz witzige Sjochen sind zum Beispiel aus Kasernen-Potels zu machen oder vielleicht mal irgendwie... Ja, aus einem alten Büro oder aus alten Lagerhallen da irgendwie was zu machen, da findet man da sicherlich auch genug Ansatzpunkte, was man weitermachen kann.
00:08:47: Oder man sagt halt einfach, man findet ein cooles Thema als solches.
00:08:51: Ich finde ja zum Beispiel ganz witzig, was Legoland oder Lego gestaltet hat.
00:08:56: Die haben auch gesagt, sie machen jetzt eine Hotelkette mehr oder weniger draus.
00:09:02: Und das ist losgelöst jetzt von der Region.
00:09:05: oder die Hardrock-Hotels im Endeffekt?
00:09:09: Ja, klar, natürlich.
00:09:10: Das sind auch alles Erlebnisse, was man dann natürlich erleben kann.
00:09:15: Das fühlt sich anders an.
00:09:16: Das ist irgendwie ähnlich, aber dann trotzdem auch nichts Gleiches, sodass es natürlich auch wieder schön ist, in jeder Stadt, in das Hardrock-Kaffee zu gehen.
00:09:25: Also das macht es ja dann auch so ein bisschen aus.
00:09:28: Jetzt haben wir ja gerade so ein bisschen darüber gesprochen.
00:09:33: wie das an sich funktioniert und warum das wichtig ist.
00:09:36: Aber was ich mich halt auch immer frage ist, wie baut man denn sowas aus?
00:09:41: Also wenn jetzt ein Hotel zu dir kommt und sagt, ich möchte mein Hotel umbauen, ich möchte eine Geschichte erzählen.
00:09:49: Wie fängst du da an?
00:09:51: Weil es sollte ja dann schon natürlich auch ein roter Faden sein, der sich dann durch das ganze Hotel zieht.
00:09:58: Wie fängt man sowas an?
00:10:01: Im Endeffekt eigentlich genau dort, wo, was ich vorhin schon kurz gesagt habe, man muss sich ein bisschen überlegen, wer bin ich, bin ich eine Marke oder habe ich da schon gewisse Vorarbeiten geleistet, quasi die ich verkörpern möchte in diesem Haus, gibt es irgendwas, was besonders wichtig ist, zum Beispiel, das gibt es ja auch immer wieder.
00:10:26: Ich muss wissen, wer ist meine Zielgruppe?
00:10:28: Sind das Familien?
00:10:29: Sind das Geschäftsreisende?
00:10:31: Das spielt natürlich auch immer eine Rolle.
00:10:34: Und ja, dann muss man eigentlich ein bisschen vor Ort gehen.
00:10:37: Muss ich mal die Räumlichkeiten anschauen.
00:10:41: muss wissen, wo soll diese Geschichte überall transportiert werden?
00:10:44: Ist das wirklich das ganze Haus oder beginne ich einmal nur im öffentlichen Bereich oder in einem Trakt?
00:10:51: Also das sind noch mal so gewisse Rahmenbedingungen, die einfach dann vor Ort am besten abgesteckt werden.
00:10:57: Und dann geht es eigentlich schon direkt.
00:10:59: los in die Arbeit, ja dann überlegt man eben je nachdem welche Parameter wir bekommen haben, sag ich jetzt mal zum Beispiel farblich, soll man sich irgendwie grüner blaulicher Richtung zum Beispiel halten und das Haus ist irgendwo in den Bergen, ja dann gibt es ja dann mal von uns einfach die ersten groben Vorschläge in Form von einem Mutboard, wo man einfach mal ein bisschen schaut, wie kann man das Thema Natur.
00:11:27: ins Haus bringen, ist das eher abstrakt?
00:11:29: Sind das lebendige, echte, tolle Panorama Fotos?
00:11:33: Oder ist das einfach was Künstlerisches Gemaltes?
00:11:36: Ist das was Witziges?
00:11:40: Also das sind einfach immer ein paar so allgemeine Ideen, die wir da gern präsentieren, um einfach mal mit dem Hotelier gemeinsam abzuchecken, in welche Richtung die Reise geht.
00:11:53: Wenn man das hat, geht man halt dann schon konkret da rein.
00:11:56: Dann gibt es meistens ein gewisses Thema oder eine Art und Weise, die ausgewählt wird.
00:12:01: Und dann kann man schon konkret die Bereiche festlegen, wo soll das überall sein.
00:12:06: Man kann dann genau die Bilder ausarbeiten, wenn man das Naturmaster dazu hat.
00:12:10: Und ja, ich sag mal so, so geht heute der Weg dann weiter.
00:12:15: Und irgendwann weiß ich auch, welche Materialien dann mir gefallen, weil ich mir bemustern würde.
00:12:21: Ja, dann bin ich eigentlich schon bei der Ausführung.
00:12:25: Wie ist denn das, wenn ich gerade so eine Story finden möchte?
00:12:32: Wie mutig darf ich da denn sein?
00:12:34: Also, darf man sich da was ausdenken oder muss das irgendwie auch hundertprozent authentisch zur Location passen?
00:12:43: Das kommt darauf an, was das Thema ist und was du damit verfolgst.
00:12:51: Also, es gibt natürlich Häuser, die schreien wild.
00:12:56: Und sind dann natürlich, wenn es zur Marke passt, auf ihre Art und Weise genauso authentisch.
00:13:01: Also, ich muss jetzt nicht nur, weil ich in den Bergen zu Hause bin, grüne Wiesen und Alpen Panoramen da reingeben.
00:13:09: Also, du meinst, der Kreativität ist da keine Grenzen gesetzt?
00:13:15: Genau.
00:13:16: Okay.
00:13:17: Sehr gut
00:13:17: langsamer Rote Faden durchzieht und die Geschichte als solches gut durchdachte, das weiß ich noch nicht.
00:13:24: Ja, jetzt hast du es ja gerade noch so gut schön angesprochen mit deinen Panorama-Bildern und mit der Berghütte oder Hotel auf Berg.
00:13:34: Wie integriert man denn lokale Kultur bzw.
00:13:39: Geschichte ohne so ins Klischeehafte?
00:13:43: oder halt auch gerade so ins Touristische abzurutschen, wenn man das denn nicht möchte?
00:13:50: Also das heißt jetzt natürlich nicht, dass man diese ganzen schönen Bilder alle nicht verwenden soll, ja.
00:13:57: Das, was man sich einfach überlegen muss, was ist quasi eben, wie heißt die Zielgruppe für wen mache ich das?
00:14:02: Ist das der Wirbsgast in den Bergen?
00:14:04: natürlich sehr wahrscheinlich?
00:14:08: dann muss ich mir einfach eben so ein bisschen überlegen, was ist vielleicht die C.I.
00:14:12: dahinter, also welche Farbgestaltung passt als ganzes, welche Möbel gefallen mir auch, ist es dunkles Holz, ist es helles Holz?
00:14:20: und dann kann ich natürlich dieses Thema eben... z.B.
00:14:24: Isepia eintauchen, weil ich sage, ich möchte es eher gemütlich haben und tauche es eben in diesen braun-beisch-gelb-Ton alles ein.
00:14:35: Dann habe ich z.B.
00:14:36: auch meine Urlaubsbilder oder meine traumhaften Panoramen, aber eben vielleicht ein bisschen stilechter, einfach in Farben getaucht.
00:14:44: Ich kann das Ganze gezeichnet oder illustriert machen.
00:14:47: Das ist eben nicht so plakativ.
00:14:49: ins Auge fällt, sondern einfach ein bisschen vielleicht die Center ist.
00:14:53: Also das kann man ja grafisch ganz verschieden ausarbeiten.
00:14:56: Ja,
00:14:57: auf jeden Fall.
00:14:59: Oder einfach schwarz-weiß zum Beispiel.
00:15:02: Wenn ich jetzt irgendwie gebunden Tapeten vielleicht habe, dann sieht das Kontrast vielleicht schwarz-weißbilder schön.
00:15:10: Ja, also man kann da wirklich auch sich so ein bisschen austesten und man muss das nicht so komplett ins Klischee hafte ziehen.
00:15:17: und wenn man Was ganz anderes in der Location machen möchte, dann ist das auch komplett fein.
00:15:22: Es ist wahrscheinlich immer nur die Frage, wie sehr es um.
00:15:24: Ja, schön, schön.
00:15:27: Wie ist denn das?
00:15:28: Wir sind ja hier ein Print-Tierius-Podcast.
00:15:31: Natürlich sprechen wir auch über Print.
00:15:34: Und was mich interessiert ist, warum gerade bedrucktes Material, also zum Beispiel Wände oder Glas oder Raumtrenner oder egal, was es ist, gerade so mächtig sein können für Storytelling.
00:15:45: Also was kann Print, was andere Elemente vielleicht nicht können?
00:15:51: Naja, da Digitaldruck als Technologie ermöglicht, ja, dass ich im Endeffekt jedes Bild, jeder, der ich am Computer erstelle, oder habe, dann auf jedes Material aufdrucken kann.
00:16:02: So ähnlich wie wenn ich jetzt zu Hause einen kleinen Papierdrucker habe, wo ich ja auch alle möglichen Daten ausdrucken kann.
00:16:10: funktioniert im Endeffekt die Technologie für Tapeten, für Glas, für Holz, für ganz viele verschiedene Materialien.
00:16:17: Und es gibt noch halt auch die Vielfalt, dass ich sagen kann, ich kann jedes Bild auf jedes Material aufdrucken und somit eigentlich in Kombination von Bild und Material halt was komplett Unverwechselbares schaffen, das vielleicht eben jemand anderes nicht hat.
00:16:31: Das ist eben dann anders, wie wenn ich dann irgendwo vielleicht in Standard Webshops gehe oder eben zu den bekannten Herstellern von Stoffen, Tapeten, Fliesen und anderen Dingen.
00:16:45: Da habe ich halt immer nur das, was mir die Kataloge gerade geben zur Auswahl.
00:16:51: und muss mich halt dann mit gewissen Farben oder mit gemissen Patterns halt dann abfinden.
00:16:56: Und genau da kommt eben dann der Digitaldruck ins Spiel, wo ich sage, okay, ich möchte eben was Eigenes kreieren.
00:17:04: Ich kann dann Tapeten gestalten, wo das Logo vom Haus drinnen ist.
00:17:08: Ja, einfach um diesen... diesen Wiedererkennungseffekt vielleicht dann im Zimmer noch mal zu haben beispielsweise oder ich kann das irgendwie ganz leicht integrieren in einer bedruckten Glasscheibe, wenn ich das möchte.
00:17:25: Oder ich nehme mir eben spezifische Patterns oder was anderes, was eben noch zu meiner CI passt und vervielfältige die oder tauchte in besondere Farben oder noch Verläufe draus.
00:17:37: Also da kann ich mich dann bunt austoben.
00:17:40: wie ich das schlussendlich gestalte.
00:17:45: Das heißt, man ist auch nicht mehr nur gebunden und zu sagen, okay, ich streiche jetzt einfach die Wand grün, sondern ich kann auch einfach oder keine Ahnung, Tapiziers meinetwegen auch schon irgendwie mit Bergen, sondern ich kann auch sagen, ich mache vielleicht einfach mein Wald Panorama aufs Glas drauf.
00:18:02: auf die Gläser und habt da nochmal einen ganz anderen Effekt irgendwie, wenn ich den haben möchte und spiele einfach da so ein bisschen mit den Materialien, dass es ja dann auch wieder irgendwie einen ganz anderen Effekt gibt, wie dieses Ursprüngliche, was wir normalerweise kennen.
00:18:15: Genau, also das ist eben die Kombination aus Material und Design ist halt dann im Effekt das, was es komplett individuell und speziell macht.
00:18:26: Weil der Look einfach auf einem Spiegel oder auf einer Glasoberfläche natürlich immer eine Art Eigenfarbe mitbringt.
00:18:33: Und dann schaut natürlich auch ein cooles Rot oder ein cooles Beta eigentlich ganz anders aus, wie es auf einer flachen Tabete zum Beispiel.
00:18:42: Ja, also ich glaube, da gibt es wirklich... grenzenlose Möglichkeiten, mit dem Digitaldruck, was es da alles gibt, was man alles macht kann.
00:18:51: Wenn euch da ein paar Referenzen interessieren, dann schaut gerne mal bei dreihundertsechzig die Choro vorbei.
00:18:55: Da haben wir ganz, ganz, ganz viele Beispiele, was Denise auch schon mit ihrem Team umgesetzt hat.
00:19:01: Und da könnt ihr einfach mal reingucken.
00:19:03: Nachher ist auf jeden Fall auch in den Show Notes bzw.
00:19:05: in der Infobox markiert.
00:19:07: Aber...
00:19:09: um hier auf die nächste Frage einzugehen, liebe Denise, wenn wir jetzt zum Storytelling gehen und ich möchte vielleicht wirklich diesen roten Faden jetzt machen und da wirklich überall in diesem Hotel durchziehen, da ist ja die Lobby rein theoretisch der erste Touchpoint.
00:19:27: Was muss hier visuell passieren bzw.
00:19:31: was für Fehler siehst du auch oft, gerade bei Hotels beispielsweise, die eine Geschichte erzählen möchten und das vielleicht in der Lobby noch nicht so ganz gut umgesetzt haben?
00:19:44: Naja, die Lobby ist im Endeffekt der erste Kontaktpunkt.
00:19:50: den man hat.
00:19:51: Also man steigt beim Taxi aus oder geht zu Fuß oder wie immer und muss sich eigentlich da innerhalb der Lobby mal zurechtfinden.
00:19:58: Man sucht dann in erster Linie natürlich die Rezeption und das ist natürlich immer wieder auch mal der Fehler, dass man eigentlich noch gar nicht so recht weiß, wo man hin muss.
00:20:07: Also man sollte das schon auch klarkennzeichnen.
00:20:10: Ist es Self-Check in oder gibt es irgendwie Counterwo, damit der Mitarbeiter auf einen wartet und willkommen heißt und Das ist einer der Fehler, den ich schon ab und zu dann sehe, wo das einfach gar nicht so klar ist, wo muss man hin?
00:20:25: Also diese Kennzeichnung oder diese Markierung oder dieses Ervorheben von diesen Bereichen ist, glaube ich, schon ganz essentiell für die Orientierung, damit der Gast nicht so ein bisschen verloren ist.
00:20:36: Und auch dann der Weg weiterhin zu den Zimmern oder zu den Bereichen, wo er hin muss.
00:20:42: Das ist quasi mal die Basic im Endeffekt für das Ganze.
00:20:48: unbedingt quasi in diesem ganzen Design mit enthalten sein sollte.
00:20:53: Und sonst natürlich auf visueller Ebene, nachdem es der erste Touchpoint ist, natürlich sollte es klar die Marke oder das Haus widerspiegeln, wo man ist.
00:21:07: Also ich weiß jetzt zum Beispiel, wo das wirklich toll gelungen ist, ist im Endeffekt die Tante Frieda in Österreich, das ist ein Kinderhotel.
00:21:16: Und der Gast kommt bei der Tür rein oder eigentlich schon alles, was quasi vor dem Haus ist, spricht dafür.
00:21:23: Es ist super gekennzeichnet.
00:21:26: Und die Kinder fühlen sich eigentlich von Haus aus wohl.
00:21:30: Es sind da zum Beispiel auch die Stufen erniedrigt eben für die kleinen Gäste.
00:21:35: Es gibt bei der Rezeption ein kleines Treppchen, wo auch der kleine Gast einchecken kann.
00:21:41: Also das sind dann so kleine Details.
00:21:43: Da muss ich jetzt gar nicht so viel an den Wänden knallen und die Geschichte da schon entsprechend präsentieren.
00:21:51: Aber das sind so kleine.
00:21:54: Ja, die Details einfach, die unglaublich wichtig sind.
00:21:59: Ja, total.
00:22:00: Das sind schöne Beispiele, die du gerade erzählt hast.
00:22:04: Ich meine auch, dass ihr das ja in den Fluren auch ganz schön umgesetzt habt und dass ihr auch diese Geschichte auch in den Fluren weitergeführt habt.
00:22:13: Ich glaube, dass Flure auch wirklich so ein Thema sind.
00:22:17: die oft vernachlässigt werden.
00:22:20: Wie nutzt man denn gerade jetzt diese, ich sag mal, Zwischenräume für Storytelling?
00:22:28: Man darf es nicht unterschätzen, was die für eine Wirkung haben können.
00:22:32: Gerade weil der Gast dazu seinem Zimmer finden muss, ist es von Vorteil, wenn man auch quasi diese Flächen nutzt, um die Geschichte zu transportieren.
00:22:46: Das, was wir oft machen oder auch versuchen, ist, dass man halt so ein bisschen die Kombination schafft aus einem lässigen Design mit einer Funktion.
00:22:54: Und die Funktion in diesen Fluren ist natürlich auch das Leitsystem oder die Wegfindung.
00:22:59: Und da gibt es eigentlich auch ganz witzige Möglichkeiten, wie man das miteinander kombinieren kann.
00:23:05: Und jetzt eben nicht halt, okay, man gibt ein Bild dahin.
00:23:08: Und die Zimmernummer daneben geht auch natürlich.
00:23:12: Aber man könnte alles gesammelt, zum Beispiel in in eine tolle Wandtapete integrieren.
00:23:18: Man kann immer wieder mal Leuchtbilder machen.
00:23:20: oder gerade wenn die Gänge sehr eng sind und am Ende vielleicht sehr dunkel sind, weil sie kein natürliches Licht haben, dann kann ich beispielsweise ein Leuchtrahmen ans Ende setzen oder eben mit gewissen Bildern zwischendurch arbeiten oder auch die Decke in Szene setzen, damit einfach dieser Gang netter ist.
00:23:41: Und dann gehe ich da auch gerne Und schau mir das an.
00:23:46: Und wenn ich gewisse Wiedererkennungsmerkmale von der Marke oder von der Geschichte finde, es spricht es eben dann genau für diesen Rupenfaden, den du auch vorhin wieder angesprochen hast.
00:23:57: Ja, wie sitzt denn mit anderen funktionalen Bereichen aus?
00:24:01: Also sowas wie Frühstücksräume, Fitnessstudios, also Fitnessräume und Meetingräumen.
00:24:08: Wie kann man das denn auch noch irgendwie... Von der Story her schön integrieren.
00:24:16: Na ja, es kommt jetzt ein bisschen drauf an, was dann die Story tatsächlich ist.
00:24:21: Aber wir haben da schon viele Varianten gemacht, also wir haben, wenn das Thema jetzt irgendwie schwarz-weiß Geschichten waren, das natürlich dann in diesen Bereichen genauso weitergezogen, dann sind halt da irgendwie... keine Ahnung, vielleicht Fotos von Handeln oder anderen Dingen in schwarz-weiß dargestellt gewesen oder in den Meetingräumen muss es ja dann nicht zwingend der Bild sein, sondern da kann man einfach mit Akustikpanelen, keine Ahnung, die beispielsweise entweder bedrucken oder eben mit so gewissen Fräs muss dann dann eigentlich arbeiten.
00:24:56: und das Ganze ein bisschen dezenter machen.
00:24:58: Aber man nutzt dann einfach die Funktion des Materials entsprechend aus.
00:25:03: Im Frühstücksraum wiederum, nachdem das ja quasi tagtäglich ist, würde ich unbedingt da mit reinbringen.
00:25:13: Also da würde ich sagen, da lässt man einiges auf der Strecke liegen, wenn man es nicht tut.
00:25:18: Und noch dazu, wenn da ans Essen schmeckt und das Ambiente passt, vielleicht ein bisschen Musik oder auch das Lichtgut ist, das erzeugt ja alle seine Stimmung.
00:25:30: Und es gibt natürlich, wenn es der Hotelgast ist, der Urlaub macht, hat er ganz ein anderes Empfinden beim Frühstück.
00:25:37: Er hat vielleicht dann die Ruhe weg und sitzt da entspannt.
00:25:40: eine gute Stunde.
00:25:42: Wenn man mit Kindern beim Frühstück sitzt, sitzt man nicht ein spannender ganze Stunde beim Frühstück.
00:25:48: Außer man hat vielleicht so gewisse Kinderstationen, wo sie sich selber keine Ahnung, ein paar Latschenken füllen können oder andere Dinge.
00:25:57: Dann sind sie beschäftigt.
00:26:00: Aber das kommt halt ein bisschen auf die Geschichte drauf an oder auf die Zielgruppe, die deinem Haus zur Tage ist.
00:26:07: Wenn es jetzt ein Business-Hotel ist mitten in der Stadt.
00:26:10: dann werden die Leute wahrscheinlich nur schauen, dass sie in das nötigste Frühstücken und zu den Terminen kommen.
00:26:17: Ja, wahrscheinlich.
00:26:20: Wenn du jetzt abschließend noch zu dem Thema zwei Bereiche priorisieren müsstest, wo Print vor allem auch den größten Impact hat in dieser ganzen Geschichte im Hotel, welche wären das und warum?
00:26:37: Ich würde mal sagen, es ist sicherlich das Zimmer.
00:26:40: Also das Zimmer selber, weil man sich da trotzdem eine gewisse Zeit aufhält.
00:26:47: Und vor allem, weil mir das einfach die Fläche gibt für die Geschichten.
00:26:50: Ich habe viele verschiedene Zimmer.
00:26:52: Ich könnte rein theoretisch die Zimmer in jeden Stockwerk anders aussehen lassen, egal ob sie sich nur in einer Farbe unterscheiden.
00:26:58: oder wenn ich sage, ich habe überhaupt fünf verschiedene Themen, die ich gern machen möchte oder einen Thema auf fünf verschiedene Arten präsentieren möchte, dann bietet sich natürlich das über diese Fläche auch an und gerade im Zimmer, wo es dann vielleicht ein bisschen um den Rückzugsort geht, weil ich dann drinnen noch arbeiten muss oder weil ich eben in Ruhe einmal mich entspannen möchte.
00:27:21: Da ist man natürlich schon auch sehr aufnummerbereit dann für diese Eindrücke.
00:27:27: Sollten natürlich dann auch nicht überladen, weil sonst ist es vielleicht ein bisschen in die andere Richtung, aber wenn ich jetzt zum Beispiel das Thema Dschungel habe und Ich mache da im Bad vielleicht coole Gläser, die mich wirklich im Dschungel duschen lassen und im Zimmer mache ich dann die Variante ein bisschen an einer softeren Tapete zum Beispiel oder mit vielleicht einem oder anderen Bild noch dazu.
00:27:52: Dann ist das, sag ich mal, sicherlich eine coole Geschichte.
00:27:57: Der andere Bereich, was wäre noch, also ich würde sagen, definitiv vielleicht noch Wellnessbereiche.
00:28:05: Also alles rund um Schwimmbadzauna und so bietet sich auch noch als gutes Plaster an.
00:28:11: Und wenn ich heute den Ruten faden möchte, dann sollte ich mir heute die Geschichte von Eingang bis in den letzten Winkel überlegen.
00:28:18: Ja, auf jeden Fall.
00:28:23: Aber ich glaube, das sind schöne Bereiche, die du gerade genannt hast, die auf jeden Fall nichts unterschätzen sind auch die Wellness-Bereiche.
00:28:29: Wie sieht es denn aus mit der Messbarkeit jetzt?
00:28:31: Als letzte Frage dieser Folge, sonst werden wir noch länger.
00:28:36: Was meinst du?
00:28:40: Wie kann man das Ganze natürlich dann auch messen?
00:28:42: Das ist wahrscheinlich ein bisschen schwieriger, das Ganze messbar zu machen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es bestimmt irgendwie geht.
00:28:49: Was sind da deine Erfahrungen?
00:28:54: eben diesen Marketingaspekt dieser Geschichten einfach berücksichtigt.
00:28:58: oder das Neuromarketing, wo man ja weiß, dass diese Emotionen, die er dann in diesen Häusern erlebt, einfach den richtigen Teil des Gehirns ansprechen, um eben einfach positive Erfahrungen damit zu machen und in weiterer Folge halt sich das dann besser zu merken und wieder zu geben.
00:29:22: Das ist eigentlich... sag ich erstmal das woran du es dann schlussendlich festmachen kannst, der vielleicht nicht nach einem Tag, aber nach einer gewissen Zeit und viele können es halt messen, indem sie halt eine hohe Anzahl an Stammkunden vielleicht haben.
00:29:37: Große Marken können es daran messen, dass eben einfach in diesen Loyalty-Programmen die Anzahl der Kunden wächst.
00:29:47: Wenn du Sag ich jetzt mal, ein cooleres Fancy House bist, wo die Instagramer alle unterkommen.
00:29:54: Kannst du es daran festmachen, wie viel es heute für die sozialen Netzwerke dann entsprechend publiziert wird und wie viele Follower dann damit erreicht werden können.
00:30:04: Das sind halt quasi diese Tools, die du hast.
00:30:08: Und ich glaube, für ein Hotelier als solches zählt prima dann die Auslastung, die er über sich auch haben kann.
00:30:16: Und ja, natürlich, du kannst, wenn du was für ein Gast tust, egal welche Art und Weise das tust, natürlich höhere Zimmerraten dann wahrscheinlich damit verdienen.
00:30:28: Nach einer Zeit, ja.
00:30:29: Bekommst du eben vielleicht mehr Direktbuchungen oder eben erneute Buchungen aufgrund von den tollen Erlebnissen.
00:30:37: Und ja, wir wissen alle, wie wir heutzutage hauptsächlich die Hotels buchen, ja, wahrscheinlich über Booking Home oder andere Plattformen.
00:30:45: Und wenn dann halt positiv darüber gesprochen wird und die Erfahrungen geteilt werden, kannst du es vielleicht auch messen.
00:30:54: Ja, auf jeden Fall.
00:30:55: Ich denke auch, dass diese Bewertungssysteme dafür super gut sind.
00:30:58: Auf Social Media wird man das sicherlich erkennen, wenn man auch solche Instagrammable-Spots irgendwie mit einrichtet und die Leute einmarkieren.
00:31:06: Oder man vielleicht sogar auch in diesen Instagrammable-Spots einen eigenen Hashtag noch irgendwie an die Wand printet oder wie auch immer und sagt, benutzt den, wenn du ein Foto machst oder wie auch immer, so was ist ja dann auch messbar.
00:31:19: Und das ist natürlich auch, das schafft dann auch einfach diesen Wiedererkennungswert und einfach auch diese Reichweite.
00:31:28: Zum Abschluss der Folge Denise, wenn du einen Tipp mitgeben könntest.
00:31:35: vielleicht auch gerade jetzt Hoteliers, die mit dem Gedanken spielen, vielleicht umbauen zu lassen, renovieren zu lassen oder ein neues Hotel bauen zu lassen mit einer Story, was würdest du mitgeben?
00:31:47: Das muss ich einfach, sag ich jetzt mal ganz am Anfang, die Zeit nimmt, Clever zu überlegen, was ich möchte.
00:31:54: Dass ich mir vielleicht die Zeit nehme zu analysieren, wo ist mein Haus, wer sind meine unmittelbaren Konkurrenten vielleicht?
00:32:03: Und wer ist meine Zielgruppe?
00:32:05: und was möchte ich, dass die Zielgruppe bei mir erlebt oder tun kann?
00:32:10: Ja, ja, sehr gut.
00:32:13: Ich denke, das ist ein wichtiger Punkt, die du heute mitgegeben hast.
00:32:17: Denn ich glaube, Storytelling darf man wirklich nicht unterschätzen.
00:32:20: Auch im Hotelbereich oder auch vielleicht im Restaurantbereich kann man ja auch wirklich alles ummünzen.
00:32:26: Und ich denke, dass das einigen weiter geholfen hat.
00:32:30: Falls der eine oder andere trotzdem ein paar Ideenschwierigkeiten hat und so ein bisschen bei der Ideenhinfo... und ein bisschen bei der Ideenfindung, ein bisschen Hilfe braucht, dann habt ihr natürlich wie immer in den Show-Notes die ganzen Kontaktdaten von Denise und ihrem Team natürlich auch alle Social-Media-Kanäle, wo ihr Denise und ihr Team erreichen könnt und einfach mal ein kostenloses Beratungsgespräch ausmachen könnt und dann werden bestimmt beim Brainstorming ganz, ganz, ganz viele Ideen dort aufkommen.
00:33:02: Ich sage herzlichen Dank, liebe Denise, dass du heute wieder mit dabei warst und ich freue mich auf die nächste Folge.
00:33:07: Danke Caro, es war mir eine Ehre.
00:33:09: Ich freue mich auch, dass wir jetzt hoffentlich wieder mehr Folgen gemeinsam haben.
Neuer Kommentar