#31 - Office Branding richtig gemacht: CI, Kultur & Wiedererkennung im Büro

Shownotes

Das Büro ist heute mehr als nur ein Arbeitsplatz. In Zeiten von Hybrid Work und Homeoffice kommen Menschen nicht wegen eines Schreibtischs zurück – sondern wegen Kultur, Zugehörigkeit und Identifikation.

In dieser Solo-Episode des Printeriors Podcasts geht es um „Marke zum Anfassen“: Wie wird ein Office zum echten Brand Ambassador, sodass man sofort spürt, wer ihr seid – auch ohne Logos an jeder Wand?

Du lernst:

  • warum es sich lohnt, Räume konsequent an der Marke auszurichten (Employer Branding, Vertrauen, Wiedererkennung)
  • welche Elemente der Corporate Identity räumlich funktionieren (Farben, Formen, Sprache, Werte, Storytelling)
  • wie CI über Materialien und Anwendungen richtig greifbar wird (z. B. Printflächen, Akustik, Trennwände, Glas, Leitsysteme, Licht, Zonen)
  • wie gebrandete Räume auf Mitarbeitende wirken – und wie Besucher Räume innerhalb von Sekunden bewerten
  • wie der Prozess von Briefing → Moodboard → Visualisierung → Material → Umsetzung sauber läuft
  • typische No-Gos wie Überladung, visuelle Unruhe und „Dekoration statt Konzept“
  • wie du Branding und Funktion zusammenbringst (Akustik, Sichtschutz, Orientierungssysteme, Zonierung)

Wenn du dein Büro so gestalten willst, dass es Marke, Kultur und Klarheit ausstrahlt, bekommst du hier einen starken Leitfaden – praxisnah und sofort umsetzbar.

Timestamps / Kapitelmarken (YouTube & Spotify)

00:00 – Intro: Erste Solo-Folge im Printeriors Podcast 00:45 – Thema: „Marke zum Anfassen“ – CI im Raum erlebbar machen 01:35 – Warum Office Branding heute wichtiger ist denn je (Hybrid Work & Kultur) 02:50 – Was ein gebrandeter Raum wirklich auslöst (Zugehörigkeit, Employer Branding, Vertrauen) 03:40 – Welche CI-Elemente räumlich funktionieren (Farbe, Form, Sprache, Werte, Storytelling) 05:45 – Materialien & Anwendungen: So wird CI wirklich greifbar 07:10 – Akustik + Design: Funktion trifft Markenwirkung 08:20 – Trennwände, Glas, Folien, Raum-in-Raum: Struktur & Branding verbinden 09:30 – Licht, Boden, Decke & Zonierung: Der „Red Thread“ im Office 10:30 – Wirkung auf Mitarbeitende: Motivation, Teamgefühl, Identifikation 11:25 – Wirkung auf Besucher: Sekunden-Scan, Professionalität & Neugier 12:20 – Der Prozess: Briefing → Moodboard → Visualisierung → Material → Umsetzung 14:45 – No-Gos im Office Branding: Überladung, Chaos, zu viele Farben/Botschaften 16:45 – Branding darf nicht lauter sein als der Raum (Konzept statt Deko) 18:15 – Branding + Funktion: Akustik, Sichtschutz, Leitsysteme, Zonen 20:10 – Praxisbeispiele & Inspiration (Showroom / Projekte) 22:05 – Fazit & Einladung: Fragen stellen, Feedback geben, nächste Folge

In dieser Episode:

  • Warum Bürodesign heute Employer Branding ist
  • Wie Corporate Identity räumlich funktioniert
  • Materialien & Anwendungen: Print, Akustik, Glas, Licht, Leitsystem
  • Prozess von Moodboard bis Umsetzung
  • Die wichtigsten No-Gos (zu viel, zu bunt, zu unruhig, ohne Funktion)

Du willst das umsetzen? Schreib uns deine Fragen oder schick uns dein Projekt (Office / Hotel / Praxis / Retail).

Links und Ressourcen:

Design4living - Website360 Decoro - WebsiteLang+Lang Group - WebsiteDesign4living - Instagram

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zum Printerious Podcast.

00:00:04: Der Podcast, der deine Räume mit Persönlichkeit füllt.

00:00:07: Mein Name ist Karu, ich bin wie immer dein Host und ich freue mich, riesig heute wieder eine neue Folge vom Printerious Podcast aufzunehmen für euch.

00:00:16: Ich bin heute in einer Solo-Folge.

00:00:18: Das ist das erste Mal, dass wir eine Solo-Folge hier veröffentlichen.

00:00:23: Das nächste Mal wird Denise Lange, unsere Expertin, aber bestimmt auch wieder mit dabei sein.

00:00:28: Trotzdem geht es heute um ein ganz, ganz, ganz spannendes Thema.

00:00:32: Und zwar sprechen wir heute so ein bisschen über das Thema Marke zum Anfassen.

00:00:38: Also, wie du deine Marke... So hinbekommst, dass du sie anfassen kannst, dass du deinen CI sozusagen im Büro spürbar machen kannst oder erlebbar machen kannst.

00:00:50: Und vielleicht kennst du das auch, wenn du in den Büro betrittst und du weißt sofort... wo du bist.

00:00:56: Und zwar nicht, weil das Logo irgendwo hängt, sondern weil sich der Raum einfach nach der Marke anfühlt.

00:01:02: Und genau darum geht es heute.

00:01:04: Und zwar, wie markend nicht nur sichtbar sind, sondern auch spürbar und vor allem, wie Räume zu Markenbotschaftern werden.

00:01:11: Und warum genau das Büro heute viel mehr ist, als einfach nur ein Arbeitsplatz.

00:01:18: Das erste, womit wir heute starten, wird so ein bisschen sein, warum lohnt es sich denn überhaupt?

00:01:25: im Büro eine Marke auszurichten.

00:01:27: Das Büro, das ist lange nicht mehr so wie es früher mal war, es geht nämlich viel mehr darum, dass das Büro längst nicht mehr nur ein Ort ist, an dem Dinge abgearbeitet werden, sondern die Generation haben einfach verstanden von heute, dass der Arbeitsplatz eben ein Ort ist, wo multmann wirklich die meiste Zeit am Tag verbringt.

00:01:49: Und das ist ein Ort, an dem Identität entsteht.

00:01:53: Das bedeutet, das soll natürlich auch komfortabel sein.

00:01:57: Das soll man sich wohlfühlen, wie gesagt, wenn man eben die meiste Zeit des Arbeitens dort verbringt.

00:02:05: In Zeiten von Homeoffice und Hybridenmodellen kommen Menschen nicht nur wegen des Schreibtisch ins Büro, sondern eben auch gerne wegen der Kultur, der Zugehörigkeit und der Identifikation.

00:02:18: Das bedeutet, der Mensch ist ein Gesellschaftstier, das wissen wir.

00:02:23: Und gerade durch die Corona-Zeit wissen wir natürlich auch, dass viele Hybridemodelle eingeführt wurden oder eben ja.

00:02:31: Remote Arbeitsplätze.

00:02:33: Jedoch nimmt dieser Kult immer mehr zu, dass die Leute gerne ins Büro kommen.

00:02:38: Und es längst nicht mehr so ist, dass da nur Shared Desks stehen, sondern zum Beispiel auch Tischkicker, dass man in der Pause was zusammen unternehmen kann, weil das einfach diese Zugehörigkeit und diese Kultur erstellt bzw.

00:02:53: eröffnet.

00:02:54: Genau deswegen ist es wichtig, dass Mitarbeiter sich eben auch mit der Marke identifizieren, weil dann kommen sie nämlich auch gerne ins Büro.

00:03:04: Wenn nämlich jeder Mitarbeiter sich zugehörig fühlt, dann kann eine Community entstehen und das stärkt natürlich nicht nur die Wiedererkennung, sondern auch das macht sich natürlich auch in der Unternehmenskultur sichtbar und unterstützt natürlich auch das Employer Branding genauso wie eben eben auch das Vertrauen intern und extern.

00:03:27: Wenn Mitarbeiter sich mit der Marke identifizieren, dann tun sie das nämlich lange nicht mehr über das Light-Bild im Intranet, sondern über das, was sie eben jeden Tag sehen und erleben.

00:03:38: Jetzt fragt ihr euch vielleicht, welche Elemente lassen sich jetzt dann überhaupt über den CDI, also über den Corporate Identity, räumlich umsetzen.

00:03:47: Viele denken jetzt wahrscheinlich erst mal an... beim CIA hier so an die Logos und an die Farben, aber eine Marke oder ein Branding ist ja so, so, so viel mehr als einfach nur ein Logo an die Wand geklatscht oder ein bisschen mit der CIA-Farbe gespielt.

00:04:06: Farben sind natürlich wichtig, aber das nicht nur eben an den Wänden, sondern auch in Akzenten.

00:04:11: Das kann sich zum Beispiel auch in Licht wieder stibiegeln oder natürlich auch in verschiedenen Materialien.

00:04:18: Weitere Elemente können natürlich aber auch Seiten sind Formen und Linien, also zum Beispiel rund und kantig oder eher vielleicht sowas wie ruhig und dynamisch.

00:04:29: Da kann man auf jeden Fall mit vielen verschiedenen Dingen erst mal spielen von den Elementen her.

00:04:35: Natürlich ist auch so ein bisschen die Typografie oder die Schriftwelt ein ein großer Punkt.

00:04:41: Man kann zum Beispiel großflächige Statements machen, Leitwörter, Orientierungen, erkennt es vielleicht auch so ein bisschen so etwas wie Motivationssprüche oder so.

00:04:49: Da kann man ja auch schon viel mit der Schriftwelt und der Typografie spielen.

00:04:56: Das kann sehr, sehr motivierend wirken.

00:04:59: Natürlich ist die Bildsprache auch ein ganz großer Punkt.

00:05:03: Also wir wissen, es kann natürlich abstrakt sein, es kann emotional sein, es kann technisch sein, es kann aber auch genauso menschlich sein.

00:05:11: Eure Fantasie soll da wirklich keine Grenzen gesetzt werden.

00:05:14: Man kann dort wirklich mit Bildsprache ganz viel erreichen.

00:05:20: Natürlich geht es hier auch so ein bisschen um Werte und Haltung.

00:05:24: Also Innovation, Nachhaltigkeit, Offenheit, Präzision, das sind alles so Werte und Haltungen, die, wenn sie eben von der Company vorgelebt werden, dann kann das natürlich auch viel einfacher im Einzelnen von den Mitarbeitern.

00:05:41: auch so, ich sag mal, umgesetzt werden, gelebt werden, wie auch immer, nachgeahmt werden.

00:05:46: Und natürlich ein ganz, ganz, ganz großer Punkt, da sprechen wir auch immer hier in diesem Podcast drüber, ist das Thema Storytelling.

00:05:53: Also, wo kommt die Marke eigentlich her?

00:05:55: Wofür steht sie?

00:05:56: Warum wurde sie gegründet, vor allem auch?

00:05:59: Oder wohin geht sie?

00:06:00: Ein Raum kann so viel mehr erzählen, wer ihr seid, ohne ein einziges Wort sagen zu müssen.

00:06:06: Und ich glaube, das ist so ein bisschen der springende Punkt.

00:06:09: Wo man sich wirklich so ein bisschen überlegen darf, wie können wir unsere unsere Company Geschichte und das wofür wir stehen, unsere Werte.

00:06:19: alles irgendwie widerspielen in einem Designaspekt, dass es jeder versteht und es auch vielleicht auch jeder sich damit identifizieren kann.

00:06:29: Denn nur dann kann eben dieser Zusammenhalt auch entstehen und das merkt nicht nur der Mitarbeiter, sondern das merkt natürlich auch jeder potenzielle Kunde, der bei euch in das Büro reinkommt.

00:06:45: Jetzt haben wir gerade über die verschiedenen Elemente gesprochen, wie sich das Corporate Identity so ein bisschen räumlich umsetzen lassen kann.

00:06:52: Die Frage ist ja auch so ein bisschen, mit welchen Materialien kann man da so ein bisschen spielen?

00:06:57: Also wie kann der CI eben auch durch die verschiedenen Materialien sichtbar werden?

00:07:03: Das wird jetzt ziemlich greifbar, beziehungsweise praxisnah.

00:07:07: Also si i im Raum funktioniert eben dann gut, wenn es nicht aufgesetzt wird, sondern ein Teil der Architektur wird.

00:07:17: Typische Anwendungen zum Beispiel wären bedruckte Tapeten.

00:07:23: Man könnte natürlich da auch das Ganze wieder für Storytelling nutzen.

00:07:27: Man kann Bilderwelten hier aufsetzen.

00:07:30: Man kann eben auch Markenbotschaften so transportieren.

00:07:34: Also mit Digitaldruck heutzutage ist ja wirklich auch alles möglich und ich glaube auch, dass das eine sehr preiswerte Möglichkeit ist.

00:07:43: Natürlich gilt das Ganze auch für Akustikbilder und Panäle.

00:07:48: Gerade wenn man zum Beispiel Ich sage mal, größere Office-Räumen hat, wenn man das Problem hat mit Hallen, dass der Raum halt, dann kann man natürlich viel mit Akustikbildern arbeiten und hier auch wieder den CI mit reinbringen.

00:08:02: Da merkt man eben, dass das Ganze sich dann eben auch positiv auf den Raumklang auswirkt.

00:08:07: Also es hat nicht nur einen Designaspekt, sondern natürlich auch hier einen ganz großen Funktionalen Aspekt.

00:08:14: Wenn wir gerade von Materialien sprechen und von Funktionen, natürlich geht sowas auch immer mit Trennwänden.

00:08:20: Also man könnte zum Beispiel einen sehr schlicht gehaltenen Raum, wie zum Beispiel ein Meetingraum oder so, oder verschiedene Großräume natürlich auch immer mit Trennwänden ausstellen und hier so Raum in Raum Systeme bauen.

00:08:34: Das ist natürlich auch hier wieder die Die perfekte Möglichkeit ist, um farbliche Akzente zu setzen.

00:08:39: Das Gleiche funktioniert natürlich auch mit Glastrennwänden, mit Folien oder Digitaldruck.

00:08:43: Das Ganze könnte man natürlich auch wieder in Light-Systemen und der Orientierung widerspiegeln.

00:08:49: Ich denke da an ein schönes Hotelprojekt, was wir euch auch gerne mal gerne verlinken können, wo auch da die Light-Systeme zum Beispiel an den Decken, an den Wänden langgeführt wurde.

00:09:01: Ich glaube, auf Tapeten wurde das Ganze gedruckt.

00:09:04: um dort eben dann auch so ein bisschen mit dem C.I.

00:09:07: zu spielen und auch noch ein bisschen mal was anderes zu machen.

00:09:11: Wie nicht immer nur Leitsysteme vielleicht an den Wänden aufzuhängen, aufzumahlen, sondern das Ganze in Linienform mit verschiedenen Farben auf dem Boden oder auf die Decke zu fabrizieren.

00:09:22: Das macht natürlich auch echt.

00:09:25: gestalterisch echt was her.

00:09:27: Ansonsten kann man natürlich auch mit Möbeln, mit Oberflächen oder Wandfarben hier spielen, wenn wir über Materialien sprechen.

00:09:34: Also das Ziel ist nicht Dekoration, sondern wirklich das Ganze auch zu integrieren.

00:09:38: Und wenn sich das als groter Faden durch das ganze Office auch durchzieht, dann wird am Ende einfach eine ganz runde Sache daraus.

00:09:48: Die Frage ist ja jetzt auch, dass du dir mit der wahrscheinlich gerade zu Hause stellst, wenn du diesen Podcast hörst, Warum macht man das Ganze eigentlich?

00:09:57: Also, wie wirkt denn so ein gebrandeter Raum wirklich auf Mitarbeiter?

00:10:02: Macht das denn so viel aus?

00:10:04: Und ja, wir können da aus Erfahrung sprechen und es gibt da auch tatsächlich viele Studien dazu, dass ihr euch einfach vorstellen könnt.

00:10:12: Ihr kommt in den Büro rein.

00:10:14: Und ihr fühlt euch wohl, ihr fühlt euch heimisch.

00:10:17: Der Raum, als ob der Raum jeden Tag zu dir sagt, du gehörst dazu.

00:10:20: Und hier ist es wirklich der Aspekt, dass diese Zugehörigkeit entstehen kann durch diese Wiedererkennung.

00:10:26: Und diese Markenräume stärken das Wir-Gefühl.

00:10:30: Sie fördern die Motivation.

00:10:32: Sie unterstützen die Team-Identität.

00:10:35: Und machen eben auch Werte sichtbar.

00:10:38: Und das Ganze eben nicht nur theoretisch, sondern auch wirklich... praktisch.

00:10:44: Menschen arbeiten lieber dort, wo sie sich wiederfinden und nicht dort, wo alles austauschbar scheint.

00:10:49: Und das gilt eben genauso auch bei dem Design.

00:10:53: Gut, jetzt haben wir über die Zugehörigkeit gesprochen und über die Wiedererkennung natürlich auch und das Wir-Gefühl und den Zusammenhalt.

00:11:00: Aber wie nimmt denn jetzt zum Beispiel auch ein Besucher, ein potenzieller Kunde, diese gebrandeten Räume wahr?

00:11:08: Besucher Scannenräume in Sekunden.

00:11:12: und ich glaube, dass das auch wieder so ein ganz wichtiger Punkt, den wir hier aufnehmen dürfen.

00:11:18: Und zwar geht es wirklich hier darum, wenn du reinkommst in einen Raum und du erkennst den CI, du erkennst Corporate Identity.

00:11:30: in den Details, mit Liebe gestaltet, mit den verschiedenen Farben gespielt.

00:11:35: Es wirkt einladend, es wirkt nicht ausladend oder kalt womöglich.

00:11:40: Dann merkst du, dass hier einfach Professionalität herrscht, dass hier Klarheit herrscht.

00:11:47: Das schafft natürlich auch wieder Vertrauen, weil man denkt so, ah ja klar, natürlich wir sind hier im... Google Office zum Beispiel.

00:11:54: Ich sehe die verschiedenen Farben.

00:11:55: Das zieht sich durch den ganzen Raum, das zieht sich durch die Flure.

00:11:59: Da hat man auch Lust die ganzen Räume zu erkunden.

00:12:02: Wenn man zum Beispiel sagt, okay, man hat in den verschiedenen Gängen, hat man einen ein verschliehenden Stil und vielleicht ist in jedem Raum ähnliche Farben genommen, klar zum CI, aber eben nicht genau das gleiche umgesetzt.

00:12:18: Dann möchte man natürlich auch immer mal wieder gerne in andere Räume reingucken und sagen, okay, was verbügt sich denn hier oder so.

00:12:25: Also das ist auch so ein bisschen Neugierde, was man da erschaffen kann.

00:12:28: Natürlich kann man hier auch so ein bisschen mit der Orientierungshilfe so ein bisschen helfen, aber es weckt auf jeden Fall Neugierde, wenn man hier Ein bisschen spielt mit Formen und Farben, mit Details schon wie gesagt.

00:12:40: Und eben diese Konsistenz zwischen Marke und Auftritt hier auch immer wieder herstellt.

00:12:45: Also wenn Webseiten, Social Media und Büro dieselbe Sprache sprechen, dann erst wirkt eine Marke wirklich glaubwürdig.

00:12:52: Wie ist denn jetzt also der Ablauf?

00:12:55: Das Team von lang und lang beziehungsweise Design for Living und hier auch diesen Printerious Podcast.

00:13:02: sagt ja auch immer, dass das super wichtig ist, Mutwort zu erstellen, um erstmal so ein bisschen die Gedanken zu ordnen.

00:13:08: Ich glaube, das ist auch der perfekte Ablauf, wenn man zum Beispiel auch sich dazu entscheidet, das jetzt zu machen und zu sagen, hey, ich wollte schon immer das Büro neu gestalten, wir brauchen einen Neuanstrich, wir brauchen eine Einladendere Farbe oder Erkennung, wir brauchen einen Einladenderen Eindruck.

00:13:28: Dann läuft das Ganze wie folgt ab.

00:13:29: Also das Allerwichtigste ist erst mal ein Briefing, dass man über die Marke spricht, über die Ziele spricht, vielleicht auch erst mal über die Herkunft spricht, wie das Ganze entstanden ist, wie das Ganze auch genutzt wird, wie die Aufteilungen in dem Büro sind und natürlich auch über die Mitarbeiter.

00:13:45: Und dann werden erst mal einen Mutboards erstellt.

00:13:48: Mutboards und vor allem Inspiration.

00:13:50: Da geht es dann erstmal wirklich darum, wie man die Farben festlegt, die Materialien auch, was passt zu den Farben, was passt zu diesem Büro, wie ist die Stimmung jetzt, wie möchte ich die Stimmung haben und was kann man dazu dafür tun.

00:14:05: Und dann natürlich geht es, wenn der Schritt mit dem Mutboard erstellt ist, dann geht es erstmal in die Visualisierung, können die ersten einen Würfel gemacht werden, die Mockups, die Renderings und dann wird das Ganze auch das erste mal so ein bisschen sichtbarer und so ein bisschen greifbarer, dass man sich das auch wirklich so ein bisschen vorstellen kann, ah okay, so könnte das Ganze aussehen am Ende.

00:14:28: und dann natürlich geht es noch um die Materialauswahl, also einmal auch natürlich um die Akustik.

00:14:34: Welche Materialien man auswählt, braucht man vielleicht bei der Akustik so ein bisschen Unterstützung.

00:14:39: Dann vielleicht auch vor allem mit dem Licht.

00:14:40: Wie möchte ich, dass das Büro wirkt?

00:14:43: Sollte natürlich nicht zu einschläfern wirken.

00:14:45: Also das Licht ist da super, super wichtig, aber natürlich auch nicht zu krass.

00:14:50: weiß und zu steril wie in einem Krankenhaus, sondern da kommt es dann natürlich auch wieder auf das richtige Lightning an und natürlich dann auch auf die Pflege.

00:15:00: Also was für Materialen kann ich benutzen?

00:15:03: Was wird schnell dreckig?

00:15:04: Wie muss ich was pflegen?

00:15:06: Und dann natürlich auch das Thema Nachhaltigkeit spielt dann natürlich auch mal so wieder so ein bisschen mit rein.

00:15:12: Ja und dann kann das Ganze, wenn dieser Schritt abgeschlossen ist, dann hat man das Moodboard, Visualisierung und die Materialauswahl und dann geht es eigentlich auch schon direkt in die Umsetzung, dann kann alles abgestimmt werden, dass dann alles sauber über die Hand geht und dann kann das Ganze produziert werden und umgesetzt werden und auch vielleicht in deinem Büro umgesetzt werden, so dass dort dein Branding sichtbar ist.

00:15:34: Denn je klarer der rote Faden ist, dass du ruhiger und stärker wird das Ergebnis am Ende.

00:15:40: Ich glaube, es ist nicht schlimmer, wie wenn man anfängt, step by step Raum für Raum zu machen oder vielleicht einfach nur sogar Projekt by Projekt.

00:15:51: und das nicht als einziges sieht.

00:15:54: Und da kommen wir jetzt auch schon gleich zum nächsten Thema und zwar no-goes beim Büro Branding.

00:15:59: Mehr Marke heißt nicht automatisch bessere Marke.

00:16:03: Also die typischen Fehler sind hier gerade zum Beispiel auch so was wie Überladung, wenn man dann wirklich zu viel das gut macht und vielleicht ja, ein Topf.

00:16:13: Farbe kauft, mit den C.I.

00:16:15: Farben und gefühlt jede Wand anstreicht oder vielleicht in der gleichen Farbe dann auch noch Tische, Stühle und so weiter kauft, dass einfach zu viel von dieser Farbe ist, zu viel Überladung.

00:16:27: Das macht es dann am Ende eher chaotisch und kreiert nämlich genau das Gegenteil, was wir erreichen wollen.

00:16:32: Wir wollen ja eine produktive, am besten eine produktive, eine hell tolle Stimmung erreichen und nicht Chaos und Überladung.

00:16:41: Das Gleiche gilt natürlich auch mit zu vielen Farben und Botschaften.

00:16:45: Also wir hatten ja vorher auch so ein bisschen über Schriften und Typografie gesprochen.

00:16:49: Wenn alles zu viel zugekleistert ist, dann bringt das natürlich auch nichts.

00:16:54: Genauso auch wie C.I Brüche sind natürlich super schwierig, wenn man sagt okay.

00:17:00: und jetzt bring ich da auf einmal pink mit rein und schwarz und keine ahnung noch irgendwie ganz viele andere farben die da einfach nicht mit rein kommen.

00:17:10: das macht es dann natürlich auch wieder chaotisch genauso wie fehlende funktion wie beispielsweise ich habe ein problem mit der akustik und dann wird sich da gar nicht drum gekümmert.

00:17:21: das ist natürlich auch ein super, super großes Nogo im Büro Branding, genauso eben wie auch optische Unruhe.

00:17:29: Das habe ich glaube ich auch schon mal ein bisschen so erklärt.

00:17:31: Zu viel ist nicht gut, herrscht eher Chaos.

00:17:36: Das lässt tatsächlich, ich würde jetzt sagen nicht, dass es dich schlechter denken lässt, aber es kann auf jeden Fall dein Fokus beeinträchtigen, wenn auf diesen Wänden zum Beispiel ganz, ganz, ganz viel los ist, dann ist man eben auch einfach schneller abgelenkt.

00:17:51: Und es geht hier wirklich um ein Konzept.

00:17:54: Und das ist der letzte große Fehler wäre, Deko statt Konzept zu wählen, also mehr zu dekorieren anstatt nach einem Konzept zu arbeiten.

00:18:03: Das wäre ein großer Fehler, weil es soll hier kein Showroom sein, es soll wirklich funktioner sein, es soll die Brand widerspiegeln, es soll eine Geschichte erzählen am allerbesten.

00:18:14: Wir wollen nicht dekorieren, sondern wir wollen ein Branding hervorheben.

00:18:19: Genau, wenn das Branding nämlich lauter ist als der Raum, selbst dann verliert es auch hier seine Wirkung.

00:18:28: So, wir haben jetzt also geklärt, welche Elemente sich gut umsetzen lassen mit dem CI, auf welche Materialien wir zurückgreifen können, welche Wirkung das Ganze auf Mitarbeiter und Besucher hat und natürlich auch die Umsetzung.

00:18:43: vom Moodboard bis hin zum fertigen Büro.

00:18:46: Dann haben wir noch über die No-Gos gesprochen.

00:18:48: Und was jetzt noch als letzter Punkt wichtig ist, ist natürlich auch, wie kann ich Branding mit Funktionen verbinden?

00:18:55: Wir haben vorher schon mal so ein bisschen die Acoustic angesprochen.

00:18:58: Wie gesagt, da gibt es natürlich auch ganz, ganz, ganz viele Möglichkeiten.

00:19:01: Wir haben hier auch nochmal eine Folge gemacht, wirklich über Acoustic-Paneele.

00:19:05: Und wie man die Raumacoustic verbessert, könnt ihr auch euch gerne mal im Anschluss anhören, ein bisschen zurückgehen.

00:19:10: Das war eine der ersten Folgen, die auch... sehr sehr informativ ist mit der lieben Denise lang von lang und lang die erklärt das nämlich sehr sehr schön wie ihr die raumeakustik verbessern könnt.

00:19:22: dann könnt ihr natürlich auch wenn wir über branding und funktion sprechen so ein bisschen übersichtschutzfolien sprechen mit logo oder verschiedenen mustern.

00:19:31: das kann zum beispiel nämlich auch der helligkeit im raum helfen dass man nicht überall Trennwände reinhaut, sondern dass man zum Beispiel viel mit Glas arbeitet, dann kommt das Licht durch, aber kann eben mit so Sichtschutzfolien arbeiten oder eben auch mit bedrucktem Glas um noch so ein bisschen Privacy zu kreieren, aber trotzdem das ganze helle und schön.

00:19:52: von der Stimmung herzulassen.

00:19:54: Ansonsten auch hier wieder, je nachdem wie groß das Büro ist oder wie groß das Gebäude ist, auch hier mit Leitsystemen arbeiten, das haben wir vorher auch schon mal kurz angeschaut, in Leitsysteme integrieren, vielleicht sogar mit ins Design aufnehmen über den Köpfen, an der Decke, an den Wänden, an den Seiten, ob man das Ganze vielleicht als Aufsteller nimmt, als Weghinweiser auf dem Boden, irgendwelche Linien zeichnet.

00:20:19: Der Kreativität sind keine Grenzen.

00:20:21: gesetzt.

00:20:22: Auch das kann man immer wieder gerne in das Designkonzept mit reinnehmen.

00:20:26: Oder auch Zonenbildung.

00:20:29: Also man kann zum Beispiel verschiedene Zonen durch Farben kennzeichnen oder Material kennzeichnen.

00:20:35: Es gibt Ruhelräume in vielen Büros.

00:20:37: Es gibt auch in vielen Büros zum Beispiel Areas, wo Calls gemacht werden können.

00:20:43: wo man zum Beispiel solche Boxen hat, in denen man ungestört ist, um verschiedene Dinge aufzunehmen.

00:20:50: Meetingräume und so weiter und so fort.

00:20:53: Das alles kann sich auch in verschiedenen Farben widerspiegeln.

00:20:58: Und das natürlich im CI.

00:21:00: Das ist das allerbeste.

00:21:02: Design darf also schön sein, aber es muss auch immer funktionieren.

00:21:06: Oder es sollte auf jeden Fall auch immer funktionieren.

00:21:10: Aus der Praxis können wir zum Beispiel auch ein paar Beispiele nennen, wo wir das Ganze auch so umgesetzt haben.

00:21:16: Beispiel hier das Google Büro oder eben auch bei Siemens ein Office umgestaltet, die CC in Graz.

00:21:25: Also hier sind wirklich ein paar richtig schöne Beispiele, wo einige Dinge umgesetzt wurden.

00:21:31: Und auch hier ist es so, dass wir das gerne verlinken in den Show notes.

00:21:36: Dann könnt ihr das euch mal anschauen.

00:21:38: Mal reingucken, wie das Ganze umgesetzt wurde.

00:21:41: Sieht super schön aus.

00:21:42: Die Mitarbeiter fühlen sich wohl.

00:21:44: Und es ist immer ein Wow-Effekt, wenn jemand in dieses Büro reinkommt oder in diese Büros reinkommt, weil da einfach richtig schön mit dem CI und mit dem Design gespielt wurde.

00:21:54: Und da kommt man einfach super gerne.

00:21:58: ins Büro, um dort zu arbeiten.

00:22:00: Und das ist das Allerwichtigste.

00:22:02: Wie gesagt, ich kann es nur noch mal sagen, wir verbringen dort die meiste Zeit des Tages und es ist schon lange nicht mehr so, dass wir nur zur Arbeit gehen, um eben dort unsere Sachen abzuarbeiten und dann wieder heim zu gehen, sondern es ist immer wichtiger, auch bei den kommenden Generationen, dass man sich wohl fühlt, dass man hier einen Space hat, dass man sich zum Beispiel auch in den Pausen mit den Mitarbeitern zusammensetzen kann.

00:22:27: dass es Orte gibt, wo die Leute zusammenkommen, dass da ein richtiger Unternehmenskult entsteht und dafür sollte das Branding auch natürlich sichtbar sein.

00:22:39: Die Leute identifizieren sich damit, identifizieren sich mit der Marke, motivieren sich dadurch auch und ein zufriedener Mitarbeiter ist die beste Werbung, die du haben kannst.

00:22:50: In dem Sinne, ich hoffe, diese Folge hat euch gefallen.

00:22:53: Ich hoffe, Ich konnte den einen oder anderen inspirieren, vielleicht auch nochmal sein Konzept im Büro zu überdenken, falls das C.I.

00:23:02: noch nicht so ganz ersichtlich ist.

00:23:05: Dann freue ich mich darüber natürlich.

00:23:07: Wenn ihr Fragen habt, dann schicken uns diese doch bitte auf unseren Social-Media-Kanälen zu.

00:23:12: Ihr könnt hier gerne mal auf Printieria's Podcast oder Designforliving.shop.

00:23:19: auf Instagram und suchen.

00:23:21: beziehungsweise verlinken wir natürlich hier auch wieder alles in den show notes und falls du das ganze auf youtube streams natürlich auch hier in der info box.

00:23:29: dann kannst du mit einem klick direkt auf unsere socials kommen und uns gerne einfach mal ein paar fragen stellen wenn du welche hast.

00:23:36: zum thema design branding zum thema umsetzungen ob das jetzt im Office-Bereich ist oder vielleicht auch im gewerblichen Bereich oder vielleicht eben auch im privaten Bereich, ganz egal.

00:23:49: Wir freuen uns über Fragen, Anregungen, Kommentare und freuen uns, wenn du auch wieder in der nächsten Folge vom Print Your Real Podcast dabei bist.

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